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Polizei sucht zu Lande, zu Wasser und aus der Luft nach Vermisster

Suchaktion nimmt glückliches Ende

FUHLEN. Die großangelegte Suche nach einer Vermissten aus Bad Münder hat am Dienstagnachmittag ein glückliches Ende gefunden. Das erfuhr die Dewezet gegen 17.15 Uhr aus Polizeikreisen. Die 57-Jährige sei wohlauf, hieß es. Nähere Informationen liegen zur Stunde nicht vor.

veröffentlicht am 05.06.2018 um 15:33 Uhr
aktualisiert am 05.06.2018 um 20:19 Uhr

Vom Boot aus suchen Beamte der Wasserschutzpolizei bei Großenwieden nach der Vermissten. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Nach der Frau war seit den Vormittagsstunden zu Lande, zu Wasser und aus der Luft Ausschau gehalten worden. Der letzte telefonische Kontakt zu der 57-Jährigen sei am Montagvormittag erfolgt, sagte Hauptkommissar Jens Petersen. Angehörige hätte die Münderanerin am Dienstagmorgen bei der Polizei in Bad Münder als vermisst gemeldet. Der Lebensgefährte hatte seine Partnerin kurz zuvor auf ihrem Handy angerufen. Ein Landwirt soll ans Telefon gegangen sein. „Ein Feldarbeiter hat das Mobiltelefon auf einem Acker bei Fuhlen an der Weser gefunden und seinem Chef ausgehändigt“, erklärt Petersen. Deshalb habe die Polizei ihre Suche auf den Bereich Fuhlen, Hessisch Oldendorf und Rinteln konzentriert. Zu diesem Zeitpunkt konnten die Beamten nicht ausschließen, dass die 57-Jährige in die Weser gefallen oder gefahren ist. In Langenhagen stieg Polizeihubschrauber „Phönix“ auf – die Besatzung flog die Weser und die Auen ab. Polizisten aus Hessisch Oldendorf suchten die Ufer ab und versuchten, den roten Kleinwagen der Frau zu finden. Aus Nienburg rückte die Wasserschutzpolizei an. Von einem Boot aus wurden Buhnen und Böschungen in Augenschein genommen. Auch der von der Polizei informierte Fährmann von Großenwieden beteiligte sich an der Suche – Winfried Lammich hielt „scharf Ausschau“ (Seemannssprache) nach im Fluss treibenden Gegenständen.

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