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Klaus Arnold als Kunstkreis-Vorsitzender nur „übergangsweise“

Noch immer: Doppelspitze

HAMELN. Es bleibt, so das Votum bei der Jahreshauptversammlung des Kunstkreises – Neuwahlen inklusive – bei einer zeitlich begrenzten „Doppelspitze“ mit Klaus Arnold als Vorsitzendem – nur „übergangsweise“, wie er betonte und Dr. Victor Svec als Stellvertreter und „künstlerischer Leiter“.

veröffentlicht am 19.05.2017 um 16:44 Uhr

Das Dach des Kunstkreises muss saniert werden. Foto: Dana
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Richard Peter Reporter
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Geplant und vor zwei Jahren bereits abgesprochen, wollte Klaus Arnold als Vorsitzender die Verantwortung für die Hamelner Institution abgeben. Nun hat er sich doch bereit erklärt, zeitlich begrenzt weiterzumachen, bis der Posten neu besetzt werden kann.

Neu im Vorstand, Peter Linse, der als Schatzmeister Sven von Wedemeyer ablöst und künftig auch für die Pressearbeit, Medien und IT zuständig ist. Claudia Thöm ist wieder Schriftführerin.

Zwei neue Mitglieder im Vorstand: Sabine Kahra, die sich bereits mit ihrer Einführung zur Generationen-Ausstellung der Flierls vorstellte, deren Arbeiten auch den Rahmen für die Vorstandswahlen abgaben. Ebenfalls neu, der Chirurg Dr. Tobias Pein, der sich, wie er sagt, „geehrt fühlt, in dieser renommierten Institution mitarbeiten zu dürfen“.

Vorsitzender Klaus Arnold
  • Vorsitzender Klaus Arnold
Dr. Victor Svec
  • Dr. Victor Svec

In seiner Rückschau stellte Klaus Arnold einen leichten Zuwachs um sieben Mitglieder fest – und ließ die Ausstellungen des vergangenen Jahres von Werner Koch bis zur Weihnachtsausstellung Revue passieren. Die Finanzen des Kunstkreises, so Arnold, seien „beengt, aber geordnet“. Durch die Zinspolitik der EZB, so der Vorsitzende, sind auchvon der Kunstkreis-Stiftung und der Melitta-Labenski-Stiftung mit einem Kapital von rund einer Million Euro, keine Gelder zu erwarten.

Wichtige Sponsoren: die Sparkasse Hameln-Weserbergland, der Landschaftsverband Weserbergland und die Stadt Hameln sowie Privatspender. Ein Spendenaufruf hat zuletzt 6680 Euro in die Kassen gespült.

Mit der anstehenden Dachsanierung des Kunstkreises sieht Arnold allerdings hohe finanzielle Aufwendungen auf die Kultur-Institution zukommen.

In seinem letzten Sachstandsbericht sagte von Wedemeyer: „Auf dem Papier sind wir reich – Geld haben wir nicht“. Sowohl die Entlastung des Vorstandes als auch die Neuwahlen wurden jeweils einstimmig beschlossen.

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