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The Magnets bot in der Sumpfe A-Capella vom Feinsten

Starke Stimmen

HAMELN. Der eine ist nebenbei Personal Trainer, Lifeguard und Rugby Spieler, der andere hat unschöne Füße und ist tätowiert. Eines haben sie gemeinsam – beide sind Ausnahmetalente, wenn es darum geht, das Publikum allein mit ihrer Stimme zu begeistern. Mit insgesamt vier weiteren jungen Männern liefern „The Magnets“ am Mittwochabend in der Sumpfblume eine Show ab, die an Perfektion und Können kaum zu überbieten ist.

veröffentlicht am 12.10.2017 um 16:00 Uhr

Perfektes Timing und stimmlich rundum überzeugend: die A-Capella-Band „The Magnets“. Foto: km
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Autor

Katharina Mork Reporterin
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So unterschiedlich jeder Einzelne ist, so stimmig klingen sie zusammen. Und das ist sehr förderlich für eine A-Capella-Band, bei der jede Strophe sitzen und die Choreographie überzeugen muss, damit sich ihre volle Wirkung entfaltet. Die Kombination aus Bass, Bariton, Tenor und einem extrem vielseitigen Beatboxer machen The Magnets zu einer einzigartigen Formation.

Und dann tanzen die noch dazu, also damit wäre ich ja völlig überfordert.

Thorsten Hoffmeister, Konzterbesucher auf Fischbeck

„Und dann tanzen die noch dazu, also damit wäre ich ja völlig überfordert“, gibt Thorsten Hoffmeister ehrfürchtig zu. Der 54-jährige Fischbecker ist wie alle Besucher des ausverkauften Konzertes begeistert von der Show. Sitzend, stehend oder tanzend – die Zuschauer zwischen 30 und 60 Jahren verfolgen gebannt das Schauspiel auf der Bühne des Veranstaltungssaals in der Sumpfblume. Die Bandbreite der Coverhits von The Magnets reicht von modernem Pop bis zu Evergreens der 80er Jahre. Ist die erste Hälfte des Konzertes noch von flotten Songs aus den aktuellen Charts bestimmt, so ergänzen die eleganten jungen Männer ihr Set in der zweiten Hälfte durch Stimmungsbomben vergangener Zeit. Von Tina Turners „What’s love got to do with it“ bis hin zu George Michaels „Careless Whisper“ – bei dem interessanterweise die Bassstimme den Ton angibt – glänzen die Briten mit ihrem gesanglichen Talent und ihr Perfektion.

Die Besucher sind begeistert, als Beatboxer „Hobbit“ ein zehnminütiges Solo hinlegt und so ziemlich alles an Beats und Synthesizern nachahmt, was es so gibt. Regelmäßig fordern die Jungs das Publikum zum Mitmachen auf, sei es durch ein Lichtermeer aus Handylampen oder Mitsingen bei „Sweet Dreams“. Die Publikumsnähe zeigt Wirkung – zwei Zugaben muss das Sextett geben, bevor die Zuschauer in den wohlverdienten Feierabend entlassen. werden.

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