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Zur Vertragsunterzeichnung Steinberger Schule

Allen Unkenrufen zum Trotz

Ich muss ehrlich sein: Ich habe nicht daran geglaubt. Dass eine unbändige Gruppe von Steinbergern es tatsächlich schaffen würde, eine neue Schule in ihrem Ort anzusiedeln.

veröffentlicht am 03.12.2018 um 15:28 Uhr
aktualisiert am 03.12.2018 um 16:12 Uhr

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Autor

Jakob Gokl Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

Dass sie aus der Schulschließung so viel Schwung entwickeln würden, um dem alten Gebäude neues Leben einzuhauchen: Hut ab!

Es ist ein mächtiges Zeichen der Dorfgemeinschaft. Ein Zeichen, dass Entscheidungen in einer Demokratie nicht hingenommen werden müssen. Dass eine kleine Gruppe aktiver Bürger, die einfach kein „Nein“ akzeptieren wollen, wirklich etwas erreichen können.

Vor allem zeigt es auch, wie wichtig Ortsräte sein können, wenn sie sich nicht im täglichen Hick-Hack verlieren. Über alle Fraktionsgrenzen hinweg wird in Steinbergen zusammengearbeitet, um gemeinsam die beste Lösung für den Ort zu finden. Für eine Schule, eine Ortsumgehung, ein Gewerbegebiet. Eine Haltung, bei der sich der Stadtrat – Stichwort Brückentor – ein Scheibchen abschneiden kann.




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