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Verzögerung war absehbar

Aula-Umbau: Perspektive bieten

Sanieren oder Neubauen? Diese Frage bestimmte seit der Schließung des Brückentorsaals vor zwei Jahren die politischen Diskussionen.

veröffentlicht am 03.11.2021 um 19:00 Uhr

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Mit dem getroffenen Kompromiss, die Aula des Gymnasiums zum Herzstück Rintelner Kulturveranstaltungen zu machen, schien die Politik den unlösbar anmutenden Konflikt einfach, schnell und kostengünstig bewältigt zu haben. Der finanzielle Aspekt mag sicher zutreffend sein. Die Verzögerungen ohne Aussicht auf Fertigstellung decken dagegen schonungslos auf, dass die Lösung des Problems auf dem Papier leichter aussah als in Wirklichkeit realisierbar. Gegen die Auslastung der Bauunternehmen ist die Politik gewiss machtlos. Dass ein Brandschutzkonzept notwendig und die Abrissarbeiten nur in den Ferien durchführbar sein werden, kam jedoch sicher nicht überraschend. Voreilig versprach man trotzdem die Fertigstellung im dritten Quartal 2021. Umso wichtiger ist es jetzt, dass Landkreis und Stadt alles tun, um den Kulturvereinen endlich eine realistische Perspektive zu bieten.




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