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Bittere Pointe

veröffentlicht am 22.06.2017 um 10:48 Uhr

Das ging schnell: Die Rats-Mehrheit erfüllt den Wunsch des Bürgermeisters und wählt den Kämmerer zum Allgemeinen Vertreter, anschließend wird Andreas Jasper sogar einstimmig befördert. Und dann geht er. Das öffentliche Hintergrund-Grummeln, das Jasper Führungs- und Gestaltungsfähigkeit absprach, ließ ihm anscheinend keine Wahl, weil er das Tischtuch für eine gedeihliche und fraktionsübergreifende Arbeit zerschnitten sah. Der Abgang hält eine für die Mehrheit recht bittere Pointe bereit: Personalie durchgesetzt, aber die Person selbst verloren. Rat und Politik können sich aber Gelassenheit gönnen: Der Doppelhaushalt für die beiden laufenden Jahre ist verabschiedet, dem Nachfolger im Kämmereramt dürfte mehr als genug Zeit zur Einarbeit bleiben.




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