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Stadt sollte bei Älteren nachfragen

Kommentar: Alterarmut nicht ignorieren!

Dass es in Rinteln keinen Bedarf nach barrierefreiem Wohnraum gibt, den man sich leisten kann – den Bären lasse ich mir nicht aufbinden. Ja, Altersarmut ist unsichtbar. Ja, alte Menschen sind oft zu stolz, um nach Hilfe zu fragen. Ja, alte Menschen quälen sich vielleicht zehn Jahre eine Treppe hoch, die sie eigentlich kaum erklimmen können. Ja, alte Menschen sind oft leidenserprobt. Deswegen muss die Stadt selbst bei ihnen nachfragen.

veröffentlicht am 16.10.2018 um 17:16 Uhr

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Autor

Jakob Gokl Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

Es reicht nicht, bereitzustehen. Es reicht nicht, ein „Online-Portal“ (das im Wesentlichen aus zwei Telefonnummern besteht) zu erstellen. Es reicht nicht, abzuwarten, bis sich etwas tut.

Die Stadt sollte auf ihre älteren Mitbürger zugehen. Sie sollte eine Umfrage bei allen Bürgern über 65 Jahren durchführen. Das Geld wäre besser investiert als eine sinnlose Bürgerbefragung zum Neubau der Stadthalle.

Bis die Stadt ihre Bringschuld erfüllt, müssen wir Bürger das Heft selbst in die Hand nehmen: Wenn Sie leistbaren Wohnraum suchen und nicht finden, rufen Sie bei der GVS an. Wenn Sie jemanden kennen, der Wohnraum sucht, weisen Sie ihn darauf hin.




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