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Behauptungen von anonymen Nutzern nicht weiterverbreiten!

Kommentar zu Fake-Accounts: Diese Taktik gehört geächtet!

Im Rintelner Stadtrat geht es oft ruppig zu. Manchmal wird beleidigt, teilweise geschrien, immer wieder auch Unsinn erzählt. Ein schon zuvor peinlicher Zustand.Aber es gab Grenzen. Bisher stand jeder mit seinem Namen und seinem Gesicht zu seinen Aussagen. Wer beleidigt wurde, der wusste, von wem er beleidigt wird. Wer öffentlich eine Lüge verbreiten wollte, der konnte dafür zur Rede gestellt werden.

veröffentlicht am 01.09.2021 um 17:52 Uhr

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Stv. Chefredakteur zur Autorenseite
Früher war allen Anwesenden klar, dass sie sich in der Stadt wieder über den Weg laufen werden. Kleinstadt halt. Dadurch gab es Grenzen, die bisher eingehalten wurden.

Mit anonymen Fake-Accounts im Internet wurde diese Grenze bewusst übertreten. Mit dieser perfiden Taktik können bisher ungeahnte Tiefstpunkte erreicht werden. Lügen, Unterstellungen, Verleumdungen. Es gibt keine Kontrolle mehr.

Noch ist es nur eine kleine Gruppe, die im Internet unter dem Deckmantel der Anonymität hetzt. Doch sie erreichen damit viele Menschen. Und ihre giftige Saat geht auf.

Wir als Bürger, und alle Lokalpolitiker haben daher eine Pflicht: konsequente Ächtung dieser Taktik. Die Inhalte von Fake-Accounts dürfen nicht weiterverbreitet werden. Denn nur wenn sie viele Menschen erreichen, können sie ihr Gift entfalten.

Viel zu oft wurden diese Inhalte auch von Mitgliedern unserer Parteien weiterverbreitet. Viel zu selten wurde klar widersprochen: So geht man auch nicht mit dem politischen Konkurrenten um.

Wer nicht mit offenem Visier kämpft, darf nicht am öffentlichen Diskurs teilnehmen.

Wer anonym Behauptungen und Lügen verbreitet, dem darf keine Öffentlichkeit gegeben werden.




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