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Konzept funktioniert nicht

Kommentar zu Glascontainern: Das Anti-Prinzip

RINTELN. Das Müllkonzept der Stadt ist ja schon bekannt: „Je weniger Mülleimer, desto weniger Müll“, auch genannt „Das Anti-Mülleimer-Prinzip“. Aber lässt sich das auf Glascontainer übertragen? Wohl kaum:

veröffentlicht am 25.11.2020 um 15:57 Uhr

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Reporterin zur Autorenseite

Das Müllkonzept der Stadt ist ja schon bekannt, seit gefühlt 90 Prozent aller städtischen Mülleimer abgebaut wurden: „Je weniger Mülleimer, desto weniger Müll“, auch genannt „Das Anti-Mülleimer-Prinzip“. Ob sich so ein Anti-Prinzip erfolgreich auf die Entfernung bisher gut genutzter Altglascontainer übertragen lässt, darf man bezweifeln. In Corona-Zeiten ohne Gastronomie, und erst recht dann nach Weihnachten, fällt sicher besonders viel Altglas in Form von Wein- und Schnapsflaschen an. Wohin damit, wenn die verbliebenen Container überfüllt sind? „Je weniger Glascontainer, desto weniger Glas“ – klar, das hätte was. Oder noch besser: „Je weniger Altglascontainer, desto weniger Alkoholismus.“




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