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Waldkindergärten: Land ist zu starr

Mangel benennen

Alle ziehen an einem Strang: Eltern und Leiter der Waldkindergärten wünschen sich das, was Politiker beantragt haben und was die Verwaltung möglich zu machen versucht: mehr Plätze in der Waldpädagogik. Aber: Wie kann es sein, dass ein Bundesland es seit Jahren nicht hinbekommt, auf den aktuellen Bedarf zu reagieren?

veröffentlicht am 10.12.2018 um 00:00 Uhr

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Autor

Marieluise Denecke Redakteurin / Online zur Autorenseite

Anlässlich der Diskussion um die freie Schule in Steinbergen hat sich die Politik das Bekenntnis zu einer vielfältigen Schullandschaft aus den Rippen leiern müssen. Das ist für die Kindergärten zum Glück nicht nötig, hier haben die Eltern Auswahl – also, wenn sie einen Platz bekommen. Immerhin ziehen alle an einem Strang: Eltern und Leiter der Waldkindergärten wünschen sich das, was Politiker beantragt haben und was die Verwaltung möglich zu machen versucht: mehr Plätze in der Waldpädagogik. Aber: Die Stadt scheitert am Land Niedersachsen. Wie kann es sein, dass ein Bundesland es seit Jahren nicht hinbekommt, auf den aktuellen Bedarf zu reagieren? Ich bin gespannt, ob es überhaupt eine Reaktion aus dem Kultusministerium geben wird. Wenn nicht, sollten alle Betroffenen dem Bürgermeister-Beispiel folgen – und das Land klar zur Reform aufrufen.




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