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Kommentar zu: IOBS-Trägerverein aufgelöst

Symposium auf neuem Weg

Zuweilen erkennt man den Wert erst, wenn er zu verschwinden droht. Die Auflösung des Trägervereins hat allen Beteiligten und potenziellen Unterstützern deutlich vor Augen geführt, was für einen kulturellen Schatz die Stadt in ihrer Mitte besitzt: eine Veranstaltung mit spürbar überregionaler Bedeutung.

veröffentlicht am 19.03.2019 um 00:00 Uhr

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Autor

Frank Westermann Redakteur zur Autorenseite

Zuweilen erkennt man den Wert erst, wenn er zu verschwinden droht. Die Auflösung des Trägervereins hat allen Beteiligten und potenziellen Unterstützern deutlich vor Augen geführt, was für einen kulturellen Schatz die Stadt in ihrer Mitte besitzt: eine Veranstaltung mit spürbar überregionaler Bedeutung und enorm hoher Akzeptanz. Dass der Trägererverein aufgelöst werden musste, weil sich keine jüngeren Vorstandsmitglieder fanden: geschenkt, denn Personal, Wissen und Sponsoren bleiben erhalten. Rückblickend könnte sich die Auflösung des IOBS als Glücksfall erweisen, weil so das gesamte Symposiums-Projekt auf den berühmten Prüfstand und anschließend auf eine stabilere Basis gestellt wurde. Weil allen deutlich vor Augen geführt wurde, was für ein großer Verlust es wäre, wenn nicht mehr alle drei Jahre Kunst geschaffen würde. Es ist, was alle anderen suchen: ein kreisweites Alleinstellungsmerkmal.




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