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SZ/LZ-Kommentar zu Luftfilteranlagen

Votum im Bauausschuss: Geld quasi verbrannt

RINTELN. Als Zuschauer der Bauausschusssitzung war es nicht zu fassen: Schicksalsergeben stimmten die Mitglieder dafür ab, 645.000 Euro als Planungskosten für zentrale Luftfilteranlagen quasi zu verbrennen. Eine Hoffnung besteht jedoch noch, kommentiert Cornelia Kurth im SZ/LZ-Kommentar:

veröffentlicht am 23.09.2021 um 19:00 Uhr

Als Zuschauer der Bauausschusssitzung war es nicht zu fassen: Schicksalsergeben stimmten die Mitglieder dafür ab, 645 000 Euro quasi zu verbrennen. Nach Ende der Sitzung waren sich sowohl einige Politiker als auch Bürger darüber einig, dass hier gerade ein Schildbürgerstreich inszeniert wird. Ist das wirklich nicht mehr abzuwenden? Eine Hoffnung verbleibt noch: Dass sich unsere politischen Vertreter bis zur Ratssitzung am 14. Oktober noch einmal richtig kundig machen, auf die großen Bedenken von Baudezernenten und Bauingenieur hören und beschließen, die eingestellte Planungskostensumme einfach nicht auszugeben. Vielleicht sollte man sich doch aufraffen und für das Gesamtkosten-Geld lieber eine Gesamtgrundschule bauen – inklusive zentraler Lüftungsanlage.




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