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Zu: Antrag für Radwegekonzept

Warum erst jetzt?

Es ist ja irre: Über Klimawandel und Treibhausgase wird täglich berichtet und gestritten, seit Monaten protestieren freitags unsere Schüler. Und jetzt also, im Frühjahr 2019, kommt man auf die Idee, die selbst ernannte Radfahrerstadt Rinteln am viel zitierten Weserradweg mal daraufhin zu überprüfen, ob sie denn auch fahrradfreundlich ist.

veröffentlicht am 13.04.2019 um 00:00 Uhr

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Autor

Marieluise Denecke Redakteurin / Online zur Autorenseite

Es ist ja irre: Über Klimawandel und Treibhausgase wird täglich berichtet und gestritten, seit Monaten protestieren freitags unsere Schüler, damit wir alle endlich mal umdenken. Und jetzt also, im Frühjahr 2019, kommt man auf die Idee, die selbst ernannte Radfahrerstadt Rinteln am viel zitierten Weserradweg mal daraufhin zu überprüfen, ob sie denn auch fahrradfreundlich ist. Darauf kamen die Politiker jedoch nicht selber: Sie mussten von einem engagierten Rintelner darauf gestoßen werden. Warum kommt Politikern oder der Verwaltung nicht selber die Idee, Radfahrer einen Mängelkatalog für ganz Rinteln und die Ortsteile anlegen zu lassen – um diese Mängel dann zu beheben? Warum gibt es das Onlineportal „mitgestalten.rinteln.de“ zwar für Bauvorhaben, aber nicht für bessere Radwege? Es ist wohl wie mit allen Dingen, die wir gegen den Klimawandel unternehmen könnten: Wir bequemen uns erst dazu, wenn uns jemand auf die unbequeme Wahrheit stößt.




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