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Zum Streusalz gibt es noch eine Alternative

Wie, bitte?

Sobald der erste Schnee fällt, schießen viele Zeitgenossen mit Kanonen auf Spatzen. Dann wird reflexartig der Gehweg gesalzen. Alternativ bietet die Stadt nun an, Streumittel aus Sandkästen von Spielplätzen zu holen. Im Prinzip sicherlich eine hübsche Idee - aber...

veröffentlicht am 05.12.2018 um 18:41 Uhr

jan-jun

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Jan Oldehus Reporter zur Autorenseite

Sobald der erste Schnee fällt, schießen viele Zeitgenossen mit Kanonen auf Spatzen. Dann wird reflexartig der Gehweg gesalzen. Alternativ bietet die Stadt nun an, Streumittel aus Sandkästen von Spielplätzen zu holen. Im Prinzip sicherlich eine hübsche Idee, aber wie soll das in der Praxis aussehen? Wer zieht schon mit zwei Eimern los, legt zumeist weite Wege zurück, um feuchten, schweren Sand zu schleppen und/oder im Kofferraum des Autos nach Hause zu karren? Mit der Schubkarre ließe sich das allenfalls für nahe am Spielplatz wohnende Rintelner bewerkstelligen, und nach zehn Fuhren oder so wäre die Sandkiste leer. Wer mit feuchtem Sand den Gehweg streuen will, braucht nämlich erfahrungsgemäß eine ganze Menge davon. Die Alternative: Granulat ohne Salz ist nicht teuer, lässt sich beim Bau- oder Raiffeisenmarkt-Besuch schnell und bequem mitnehmen, klumpt nicht, und man kann es nach dem Wegtauen von Schnee und Eis wunderbar zusammenfegen und ein paar Mal wiederverwenden.




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