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Ruderriege der „Schaumburgia“ freut sich über zwei neue Kinder-Einer

Mit „Noob“ und „Spritztour“ in die neue Saison

BÜCKEBURG. Der Name ist Programm bei der Bootstaufe: „Noob“ nennen Videospieler gerne einen echten Anfänger. Stümperhaft sollte er nicht sein. „Spritztour“ lässt eher an die Kurzstrecke denken, den kleinen Ausflug in heiterer Stimmung.

veröffentlicht am 16.04.2018 um 13:20 Uhr
aktualisiert am 16.04.2018 um 18:10 Uhr

„Scherben bringen Glück“: Klaus Schnierl und Manuela Reichardt bei der Bootstaufe. Foto: vhs

Autor:

Volkmar Heuer-Strathmann
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Bestens gelaunt zeigte sich außer dem Vorsitzenden Lars Barkhausen auch Trainerin Manuela Reichardt, als sie schilderte, wie sich der Förderverein des Adolfinums und der Verein der Adolfiner an Spendierfreudigkeit gegenseitig überboten. Das Ergebnis: „Zwei neue Boote auf einen Schlag.“ Die Kosten für die Skulls übernahmen der Schülerruderverein und das Gymnasium.

Als Taufpaten wirkten Cornelia Kastning und Klaus Schnierl mit. Beide mussten sich sichtlich überwinden, ihr Sektglas zu zerschlagen – natürlich nicht auf dem gerade mal 17 Kilogramm leichten schlanken Bootskörper.

Für die Jungfernfahrt reichten die Wetterverhältnisse noch nicht, da beim ersten Mal durchaus mit einem kleinen Wasserbad gerechnet werden muss. Also begaben sich am Tag des Anruderns zunächst nur die erfahrenen Ruderer mit dem alten „Vierer“ und einem gediegenen „Einer“ aufs Wasser. Für Oliver Lange, der für eine Saisonstrecke von 1913 Kilometern geehrt worden war, bot das Rudern im Skiff eine herrliche Entspannungsmöglichkeit.

Wenige Tage zuvor noch im Abiturstress mit einem anspruchsvollen Lateintext befasst, sollte es am Tag nach der Spritztour gleich mit der Biologieklausur weitergehen. Zu Ehren kamen auch Lars Schach (733 Kilometer) und Clemens Grubert (852 Kilometer).

Von der Tauglichkeit der beiden neuen Einer für die Gewichtsklasse „40 bis 60 Kilogramm“ hatten sich übrigens Johanna und Marion Reichardt, die beiden Spitzenathletinnen des Vereins, schon in den Wintermonaten überzeugt. „Läuft!“, hieß es seinerzeit aus berufenem Munde. Günter Baron von Tiesenhausen machte im Namen des Fördervereins nun kein Geheimnis mehr aus seinen Erwartungen an die Jüngsten und ihre Trainerin: „Wir wollen Pokale sehen!“

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