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Einsatzkräfte hoffen auf mehr Geld

Stärkung der Feuerwehr

HESSISCH OLDENDORF. Für einige Funktionsträger der Freiwilligen Feuerwehr soll es bald höhere Aufwandsentschädigungen geben. Beispielsweise soll der Stadtbrandmeister künftig 220 Euro monatlich bekommen (bisher 195 Euro), die beiden stellvertretenden Stadtbrandmeister jeweils 111 Euro (bisher gibt es 86 Euro für den ersten Stellvertreter und 43 Euro für den zweiten) oder der Ortsbrandmeister einer Schwerpunktfeuerwehr 85 Euro (statt bisher 60 Euro).

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Maike Lina Schaper Reporterin zur Autorenseite

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Die Erhöhung der Aufwandsentschädigungen wurde von der Freiwilligen Feuerwehr bereits im vergangenen Jahr beantragt. Die Änderung der entsprechenden Satzung (Feuerwehrentschädigungssatzung) wird ab kommenden Juli greifen, sofern der Rat dem in seiner nächsten Sitzung abschließend zustimmt. Die Mitglieder des Feuerschutzausschusses haben sich in der vergangenen Woche bereits einstimmig dafür ausgesprochen. Entsprechende Gelder wurden in den Haushalt 2017 auch bereits eingeplant. Die Mehrkosten betragen 1028 Euro monatlich beziehungsweise 12 336 Euro jährlich.

Ein Vergleich mit anderen Städten wie Hameln, Bad Pyrmont, Bad Münder oder Rinteln zeigt, dass die angestrebten Aufwandsentschädigungen zwar für manche Positionen über den Sätzen der anderen Kommunen liegen, aber das Verhältnis sei gegeben, heißt es vom Vorsitzenden des Feuerschutzausschusses, Sven Sattler (SPD): „Im Vergleich zu anderen Kommunen im Landkreis hat die Stadt Hessisch Oldendorf mit 24 Ortswehren mehr Wehren im Verhältnis zu den Einwohnern.“

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