weather-image
27°
Kaffee und Kuchen in der Wassermühle

Pilgerstätte Hoffest: Massenansturm aufs „Meierhöfer“-Bier

VEHLEN. Das stets am letzten Samstag im Mai gefeierte „Hoffest“ der kleinen Hausbrauerei Meier hat sich auch in diesem Jahr wieder als eine überaus zugkräftige Sause erwiesen.

veröffentlicht am 27.05.2018 um 17:56 Uhr

Ausgelassen feierten die Besucher – hier Marc Boulanger (im grünen Polo-Shirt) mit seiner Clique – das 19. „Hoffest“ der Hausbrauerei Meier. Foto: wk
Michael_Werk

Autor

Michael Werk Reporter zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der SZ/LZ? Dann melden Sie sich hier mit Ihren SZ/LZ -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

VEHLEN. Das stets am letzten Samstag im Mai gefeierte „Hoffest“ der kleinen Hausbrauerei Meier hat sich auch in diesem Jahr wieder als eine überaus zugkräftige Sause erwiesen: Aus allen Himmelsrichtungen „pilgerten“ viele Hundert Menschen nach Vehlen, um bei frisch gezapften „Meierhöfer“-Bieren und angeregten Gesprächen ein paar gesellige Stunden auf dem von großen Kastanien bestandenen Hofgelände zu verbringen.

„Es ist wirklich toll hier und macht Spaß“, meinte Marc Boulanger aus Hespe, der mit mehreren Freunden zu der mittlerweile 19. Ausgabe des „Hoffestes“ gekommen war. Ganz nach seinem Geschmack war zudem der vom Braumeister Holger Meier und dessen beiden Brauerei-Mitstreitern Volker Quegwer und Thorsten Pöhler produzierte Gerstensaft: „Das Bier ist echt spitze und sucht Vergleichbares in der Region“, befand Boulanger. Nicht ohne noch das freiwillige Helferteam der Hausbrauerei Meier zu loben, das beispielsweise im Ausschank „voll motiviert“ zum reibungslosen Ablauf des Festes beitrage.

Beflügelt wurde der enorme Besucheransturm auch durch das kaiserliche Wetter, das es zeitweise fast schon zu gut mit den Organisatoren des „Hoffestes“ meinte. Denn zur Mittagszeit brannte die Sonne derart vom blauen Himmel herunter, dass das Dreigestirn um Braumeister Holger Meier schon befürchtet hatte, dass die Außentemperaturen vielleicht zu hoch werden könnten und man somit möglicherweise deutlich weniger Besucher haben würde als sonst: „Aber das Gegenteil ist eingetreten“, berichtete Quegwer im Laufe des Nachmittages. Es seien sogar so viele Leute gekommen, dass man nun vielmehr die Sorge habe, in Sachen Bier schon vor dem auf 18 Uhr angesetzten Ende der Feier ausverkauft zu sein.

Die von Mitgliedern des Vereins Vehler Mühle selbst gemachten Kuchen und Torten fanden bei den Besuchern ebenfalls reißenden Absatz. Foto: wk
  • Die von Mitgliedern des Vereins Vehler Mühle selbst gemachten Kuchen und Torten fanden bei den Besuchern ebenfalls reißenden Absatz. Foto: wk
Die „Backfreunde Barrigsen“ mit ihrem mobilen Lehmofen: Sie brachten „Leberkäs im Bierbrötchen“ unters Volk. Foto: wk
  • Die „Backfreunde Barrigsen“ mit ihrem mobilen Lehmofen: Sie brachten „Leberkäs im Bierbrötchen“ unters Volk. Foto: wk

In diesem Zusammenhang betonte Quegwer, dass solch eine Veranstaltung ohne die tatkräftige Unterstützung der rund 30 freiwilligen Helfer nicht zu stemmen wäre.

Zum Verweilen lud auch die benachbarte Vehler Mühle ein, in der der gleichnamige Verein, der sich um den Erhalt der denkmalgeschützten Wassermühle bemüht, ein reichhaltiges Kuchen- und Tortenbuffet aufgebaut hatte und dazu Kaffee kredenzte. Interessierte Besucher konnten überdies an Führungen durch das Gebäude teilnehmen, während Dietrich „Didi“ Ostermeier mit seiner „Kunterbunten Spielekiste“ im Mühlengarten die Kinder bespaßte.

Mehr Artikel zum Thema
Anzeige
Anzeige
Kommentare