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Misstrauisch gewordene Zöllner nehmen Mann fest

1042 Gramm Amphetamin auf Parkplatz Papenbrink beschlagnahmt

RINTELN. Kontrollbeamte des Hauptzollamts Hannover konnten am Donnerstag vergangener Woche auf dem Autobahnparkplatz Papenbrink bei Todenmann bei einer Fahrzeugüberprüfung mehr als ein Kilo Amphetamin sicherstellen.

veröffentlicht am 07.02.2018 um 16:25 Uhr
aktualisiert am 07.02.2018 um 17:30 Uhr

1042 Gramm Amphetamin, eingewickelt in Klebeband, versteckt im Auto. Foto: Zoll
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Die Beamten überwachten einer Pressemitteilung des Zollamts zufolge den in Richtung Westen fließenden Verkehr auf der Autobahn 2 mit zwei Fahrzeugen. Der Besatzung eines Zivilfahrzeugs fiel auf, dass ein in Polen zugelassener Pkw zum Überholen ansetzte. Als der Fahrer den vorausfahrenden Streifenwagen bemerkte, brach er den Überholvorgang ab und fuhr auf der rechten Spur weiter. Der Fahrer reagierte in der Folge auch auf alle Veränderungen der Geschwindigkeitsregelung – verdächtig, wie die Zöllner fanden. Dieses Verhalten war für die Beamten Grund genug, sich das Fahrzeug näher anzuschauen. Sie leiteten den Pkw auf den Parkplatz Papenbrink. Im Fahrzeug befand sich ein 29-jähriger polnischer Staatsangehöriger. Nach eigenen Angaben war dieser auf dem Weg nach Osnabrück. Die Frage der Beamten nach Betäubungsmitteln und Waffen verneinte der 29-Jährige.

Bei der Kontrolle des Fahrzeugs fanden die Zöllner dann in einer auf dem Rücksitz liegenden Reisetasche eine Wollmütze. In der Wollmütze war eine mit Klebeband umwickelte Kugel versteckt. Der durchgeführte Rauschgifttest wies auf Amphetamin hin. In der Mittelkonsole führte der 29-Jährige griffbereit ein Pfefferspray mit.

Die Staatsanwaltschaft Bückeburg ordnete die vorläufige Festnahme an. Die Betäubungsmittel wurden beschlagnahmt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bückeburg erließ das Amtsgericht Bückeburg tags darauf, am 2. Februar, Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts der unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.

Der 29-Jährige wurde in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Hannover mit Dienstsitz Bremen.red

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