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Gärtnerei unterstützt neue Abteilung

2500 Euro für Palliativstation

BÜCKEBURG. Mit 2500 Euro unterstützt die Gärtnerei Engel und Engelke die Palliativstation im Krankenhaus Bethel, eine Station, die sich um Versorgung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie deren Angehörige kümmert.

veröffentlicht am 09.02.2017 um 16:37 Uhr

Christian Engelke (v. re.) überreicht den symbolischen Scheck an Andreas Kronjäger, Susanne Sorban, Manuela Waltemathe und Dr. Achim Rogge. Foto: bus
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Autor

Herbert Busch Reporter
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BÜCKEBURG. Die Bückeburger Gärtnerei Engel und Engelke hat der Palliativstation des Agaplesion-Krankenhauses Bethel kürzlich 2500 Euro zur Verfügung gestellt. Wie Inhaber Christian Engelke gegenüber Manuela Waltemathe (Leitung der Palliativstation), Susanne Sorban (Pflegedienstdirektorin), Dr. Andreas Kronjäger (ärztlicher Leiter der Station) und Dr. Achim Rogge (Sprecher der Krankenhaus-Geschäftsführung) zu verstehen gab, ist ein Teil der Spende bei einer Tombola eingespielt worden.

Mit dem Geld unterstützt die Gärtnerei eine Station, die sich um Versorgung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie deren Angehörige kümmert. Dabei geht es in erster Linie um die Linderung von Schmerzen und eine Behandlung, die die Lebensqualität so lange wie möglich aufrechterhält. Belastende Behandlungen werden vermieden und die Patienten seelsorgerisch betreut. „Bei uns ticken die Uhren etwas anders“, wählte Kronjäger eine griffige Formulierung. „Wir versuchen, auch Wünsche der Patienten zu erfüllen und ihnen kleine Extras zu bieten, die von den Krankenkassen häufig nicht abgedeckt werden“, verdeutlichte der Mediziner. „Mit Fallpauschalregelungen ist das nicht zu bewerkstelligen, die Station ist nicht ausfinanziert und auf Spenden angewiesen“, ergänzte Krankenhaus-Geschäftsführer Rogge. „Wir können das Sterben nicht verhindern, aber den Weg angenehm gestalten“, merkte Waltemathe an.

Die sechs Betten beherbergende Station ist im Sommer des zurückliegenden Jahres eröffnet worden. Mittlerweile wurde sie vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen überprüft.

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