weather-image
19°
Achtung Autofahrer – es wird auch kontrolliert

30 Wochen für Tempo 30-Schild

Ab sofort darf in Rolfshagen am Familienzentrum nur noch Tempo 30 gefahren werden. Zur Sicherheit der Kinder und aller Verkehrsteilnehmer. Achtung, es wird auch kontrolliert.

veröffentlicht am 14.09.2017 um 16:52 Uhr

Siegbert Held (li.) und Alexander Schmidt von der WGA freuen sich darüber , dass das Tempo 30-Schild nun endlich steht. Foto: la
Kerstin Lange

Autor

Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der SZ/LZ? Dann melden Sie sich hier mit Ihren SZ/LZ -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

ROLFSHAGEN. Es ist geschafft, genau 30 Wochen nach dem ersten Artikel in unserer Zeitung zum Antrag der WGA am Familienzentrum in Rolfshagen einen Tempo 30-Bereich einzurichten, wurden am Mittwoch die entsprechenden Schilder aufgestellt. „Gut, dass wir nicht Tempo 70 gefordert haben“, stellte WGA-Ratsherr Alexander Schmidt ironisch fest.

Autofahrer, die nicht bereits aus Rücksicht auf die vielen Kinder, die in dem Bereich unterwegs sind, auf die Bremse getreten haben, sollte jetzt unbedingt auf die Geschwindigkeitsbegrenzung achten – sonst könnte es teuer werden. Die Polizei und der Landkreis Schaumburg werden, gerade jetzt zu Beginn der Verkehrsänderung, regelmäßig Geschwindigkeitsmesssungen vornehmen.

Etwa auf Höhe der Sparkasse beginnt der Tempo 30-Bereich und endet kurz hinter der Einbiegung in die Kirchstraße, ungefähr bei Firma Strottmann. „Wir hätten uns den Bereich etwas größer gewünscht, aber die Verkehrskommission hat das so beschlossen und wichtig ist ja auch, dass direkt vor dem Familienzentrum nicht mehr so gerast wird“, sagte WGA-Ratsherr Siegbert Held.

Immer wieder war es zu brenzligen Situationen am Familienzentrum gekommen. Auch das Ausfahren von der Straße „Zum Breinhof“ auf die Rolfshagener Straße wurde immer wieder von quietschenden Reifen begleitet, denn die Einsicht in die Kreisstraße ist denkbar schlecht und selbst Tempo 50 wird an dieser Stelle und von wenigen Autofahrern beachtet.

Schon vor Jahren hatte die WGA die Geschwindigkeitsbegrenzung angepeilt, konnte aber eine sogenannte qualifizierte besondere Gefahrenlage, also einen Unfallschwerpunkt, nicht nachweisen. Eine neue Gesetzeslage – der Bundesrat hatte beschlossen, dass leichter Tempobeschränkungen vor Schulen, Kindergärten und Seniorenheimen umgesetzt werden können – machten für die WGA-Politiker einen erneuten Antrag sinnvoll. Und diesmal waren sie erfolgreich.

Demnächst sollen auch in Escher und in Bernsen Geschwindkigkeitsbegrenzungen umgesetzt werden. In Bernsen werden der „Eisenhammer“ und der Preußenweg auf Wunsch des Heimatvereins Bernsen und nach Antrag von Ortsvorsteher Torben Stemme, Tempo 30-Zone und in Escher der „Bültenbrink“ und der Sechsackerweg und damit der Bereich vor der Kita.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare