weather-image
12°
Wasserentnahmestellen überprüft

Überraschung für Feuerwehr: Hydrant unter Kies „verschüttet“

BÜCKEBURG. Die Ortsfeuerwehr Bückeburg-Stadt hat am Samstag ihre alljährliche Hydrantenpflege in der Kernstadt vorgenommen. Dabei gab es auch ein paar „Überraschungen“.

veröffentlicht am 07.11.2017 um 16:45 Uhr

Feuerwehrleute beim Winterfestmachen der Hydranten. Foto: FW

BÜCKEBURG. Die Einsatzabteilung, die mit allen Fahrzeugen unterwegs war, wurde durch die Kinder- und Jugendfeuerwehr dabei unterstützt, die rund 400 Hydranten winterfest zu machen. Es wurde kontrolliert, ob die Hydranten funktionieren und ob Beschädigungen vorhanden sind. Nach Auskunft der Feuerwehr kann etwa ein Defekt an der Entwässerungseinrichtung des Hydranten zu Frostschäden führen. Somit wäre der Hydrant im Ernstfall nicht verwendbar. Zudem wird beim Winterfestmachen eine Folie eingelegt, um das Festfrieren des Hydrantendeckels zu verhindern. Erstaunt waren die Feuerwehrleute in der Plettenbergstraße, als sie feststellen mussten, dass der Hydrant sich nicht mehr schließen lässt. Der Drehnagel, der den Deckel festhält, war verbogen. Mithilfe einer Akku-Flex wurde der Drehnagel durchtrennt, und der Hydrant konnte wieder geschlossen werden. Eine andere Kuriosität fanden die Einsatzkräfte in der Campinastraße vor, in der ein Hydrant in einem Kiesstreifen „verschüttet“ war.

Nach rund viereinhalb Stunden wurde der Arbeitseinsatz der ehrenamtlichen Kräfte mit Speisen vom Grill beendet. Insgesamt konnten rund 20 Mängel bei der Kontrolle aufgedeckt werden. Allerdings konnten fünf Hydranten nicht überprüft werden, da sie von Fahrzeugen zugeparkt waren. Die Feuerwehr bittet alle Autofahrer, beim Abstellen ihrer Fahrzeuge auf Hydranten zu achten. Im Notfall verliert die Feuerwehr wertvolle Zeit, wenn gleich zu Beginn eines Löscheinsatzes Schlauchleitungen zu weiter entfernten Hydranten verlegt werden müssen.red

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare