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Abgestuftes System: Die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes

Berlin (dpa) - Nach der Festnahme von zwei weiteren Deutschen in der Türkei fordern vielen Politiker eine schärfere Gangart. Zur Debatte steht auch, eine Reisewarnung für die Türkei herauszugeben, nachdem bislang nur die Reisehinweise verschärft worden sind. Doch was ist eigentlich der Unterschied?

veröffentlicht am 11.09.2017 um 14:09 Uhr
aktualisiert am 15.09.2017 um 14:40 Uhr

Nach der Festnahme von zwei weiteren Deutschen in der Türkei fordern viele Politiker eine schärfere Gangart. Foto: Marijan Murat

REISEHINWEISE: Sie enthalten zum Beispiel Informationen über die Einreisebestimmungen, die medizinische Situation und straf- oder zollrechtliche Besonderheiten eines Landes. Solche Hinweise gibt das Auswärtige Amt für jedes Land.

SICHERHEITSHINWEISE: Solche Vermerke machen auf besondere Risiken für Reisende in einem Land und dort lebende Deutsche aufmerksam. Das betrifft zum Beispiel Gefahren durch Unruhen, Kriminalität oder Terrorismus. Das Auswärtige Amt kann je nach Sicherheitslage von nicht unbedingt erforderlichen Reisen oder auch grundsätzlich von allen Reisen in ein bestimmtes Land abraten.

REISEWARNUNGEN: Sie enthalten den «dringenden Appell», Reisen in ein Land oder eine Region zu unterlassen. Gewarnt wird dann, wenn eine konkrete Gefahr für Leib und Leben droht. Deutsche, die in dem betroffenen Land leben, werden gegebenenfalls zur Ausreise aufgefordert.

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