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Wiebke Klapp erklärt Grundschulkindern, wie Unicef hilft / "Team Schaumburg" im letzten Jahr neu gegründet

Alle drei Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen der Armut

Obernkirchen (rnk). Schon als Studentin hat sie für Unicef gespendet und die berühmten Grußkarten gekauft und verschickt. Jetzt besucht Wiebke Klapp vierte Klassen der Grundschule und erklärt den Schülern jeweils eine Stunde lang, was Unicef ist und was die Hilfsorganisation macht.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 08:15 Uhr

Wiebke Klapp

Vier Klassen hat die Architektin in den letzten drei Tagen besucht und hat mit kurzen vorgespielten Alltagsszenenüber die Themen ärztliche Versorgung, Schule, Essen und Trinken den Schülern ihr Leben hier verdeutlicht und anschließend von Kindern erzählt, die noch nie einen Arzt gesehen haben. Rund 150 Millionen Kinder sterben jährlich, bevor sie fünf Jahre alt werden, auf 120 Millionen wird die Zahl der Kinder geschätzt, die nicht lesen, schreiben und rechnen lernen können, weil keine Schule in ihrer Nähe ist. An den unmittelbaren Folgen der Armut sterben täglich 30 000 Kinder, alle drei Sekunden eins. Anhand eines Textesüber die Geschichte von Unicef wurde die Hilfsorganisation vorgestellt, anschließend wurde erarbeitet, warum und von wem sie gegründet wurde, was Unicef macht und woher das Geld zum Helfen kommt. Ein zehnminütiger Film verdeutlichte, wie Unicef hilft. Wiebke Klapp ist Mitglied des im letzten Jahres gegründeten "Team Schaumburg" der Unicef-Arbeitsgruppe Hannover. Zurzeit lässt sie sich als pädagogische Mitarbeiterin ausbilden, weitere Schuleinsätze sind geplant. Ein bisschen nervös sei sie gewesen, erzählt sie nach ihrem Schul-Referaten, schließlich habe sie noch nie vor einer Klasse berichtet. Die Resonanz sei einfach toll gewesen: "In zwei Klassen wurde ich von Schülern gefragt, wie sie denn helfen könnten."

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