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SPD und Vereine laden im Zuge der RoWoKi zu einem Erlebnistag am Burgwall ein

Auf dem Rückweg macht mancher schlapp

Rodenberg (ede). Mit ihrer sechsten Auflage des „Burgwall Live“-Spieleprogramms hat die SPD wieder den Geschmack der Rodenberger Kinder getroffen. Vor allem das Kistenstapeln und die Seilbrücke erwiesen sich als Renner. Rund 80 Jungen und Mädchen dürften bei der RoWoKi-Aktion dabei gewesen sein, die der Ortsverein zusammen mit dem Schiffsmodellbau-Club, der Awo, dem Heimatmuseum, Malerei Art, Backhaus Aktiv und dem hessischen Verein „Sonne, Wind, Wasser, Leben“ organisiert hatte. Hauptorganisator Hans-Dieter Brand war durchaus zufrieden.

veröffentlicht am 18.08.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 04:22 Uhr

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Da hängt er nun zwei Meter über dem Burgwallgraben – sicher und ohne jedes Risiko. Und obwohl der elfjährige Felix nur knapp über dem Wasser schwebt, ist er begeistert. „Cool“, sprudelt es aus dem Rodenberger Schüler heraus. „Ein bisschen in der Höhe zu hängen, das ist für die meisten schon was“, weiß Helge Bartels aus Erfahrung. So ist der zweite Vorsitzende vom Verein „Sonne, Wind, Wasser und Leben“ kaum überrascht, dass den Rodenberger Kindern das Hangeln über den Burggraben so viel Spaß bereitet.

Dass viele den Hinweg schaffen, zurück aber schon mal schlappmachen – auch das kennt Bartels nur zu gut. Letztlich komme es ganz schön auf Muskelkraft an, erzählt er. Die reicht auch bei Felix nur für eine Strecke. „Zurück hatte ich keine Kraft mehr“, sagt er, nachdem er sich mit dem Seil wieder an Land hatte ziehen lassen.

Ebenfalls nicht ganz ohne ist das Kistenstapeln, das ebenfalls von dem Verein aus Eschwege angeboten wird. Für den achtjährigen Steven jedoch kein Grund klein beizugeben. Hoch hinaus will er und schafft zwölf von insgesamt 15 Kisten, bevor er das Gleichgewicht verliert. Tagesrekord, bis zu dem Zeitpunkt jedenfalls. „Die Kisten aufzufangen war schwer“, erklärt er. Höhenangst? Nein, die hatte der Rodenberger Junge nicht. Für die achtjährige Jana erweisen sich die Spritzbilder als der Hit. Nicht einmal eine Minute braucht das Mädchen, um zur Künstlerin zu werden. Mit der Sprühflasche auf Papier gespritzt, das Ganze zweimal wiederholt – fertig. Die Einfachheit ist gewollt: Das Entscheidende ist, „das jedes Kind für sich ein gutes Ergebnis erzielt“, betont Künstlerin Marina Brand.

Die Kinder konnten sich zudem beim Stacking, auf dem Pfad der Sinne oder mit den Schiffsmodellen vergnügen. „Das Konzept hat sich bewährt“, sagt Organisator Hans-Dieter Brand. Er will weiterhin den Erlebnistag anbieten. Wechselnde Kooperationspartner sind dabei durchaus willkommen.

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