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Fulminanter Gruselspaß

Ausgelassenes Halloween-Vergnügen im Bückeburger Hallenbad

BÜCKEBURG. Das Bäder-Team um Betriebsleiter Erik Rechenberg hatte sich wie stets nicht nur ordentlich ins Zeug gelegt, um der ausgelassenen Partyschar im Hallenbad ein fulminantes, feuchtfröhliches Halloween-Erlebnis zu bescheren.

veröffentlicht am 31.10.2017 um 17:00 Uhr

Den Höhepunkt bildete wie bei jeder Halloween-Party im Hallenbad der Einsatz von Lebensmittelfarbe durch die Mitarbeiter. Foto: jp
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Johannes Pietsch Reporter zur Autorenseite
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BÜCKEBURG. „Verdammt, die Zombies kommen!“, so lautete Mitte der 80er-Jahre einmal der Titel einer vergleichsweise unernsten, mittlerweile aber längst zum Klassiker avancierten Zombie-Komödie des 2009 verstorbenen Drehbuchautors Dan O’Bannon. Dieser Titel mag einem als unvorbereitetem Beobachter des ausgelassenen Treibens im Bückeburger Hallenbad am vergangenen Samstag spontan durch den Kopf geschossen sein, denn zur großen Halloween-Party wurde die ansonsten so wohlgeordnete und gepflegte Badeanstalt in einen wahren Höllenpfuhl verwandelt.

Eine Party, die längst den Status eines Selbstläufers erlangt hat: Mittlerweile reicht die bloße Ankündigung, um eine vielfache Hundertschaft von ausgelassenen Wassergeistern das Bad stürmen zu lassen.

Das Bäder-Team um Betriebsleiter Erik Rechenberg hatte sich wie stets nicht nur ordentlich ins Zeug gelegt, um der ausgelassenen Partyschar ein fulminantes, feuchtfröhliches Halloween-Erlebnis zu bescheren, sie sorgten sich auch ausnahmsweise nicht in der vorgeschriebenem, mit dem Logo der Bäder GmbH versehenen roten Dienstkleidung um die Sicherheit im Wasser und am Beckenrand, sondern im denkbar schauerlichsten, aber gerade dadurch dem Anlass entsprechenden Outfit: Betriebsleiter Rechenberg erschien da beispielsweise als langmähnige, weißgesichtige Gespenstergestalt, sein Stellvertreter Ralph Seele als Totenkopf-Gorilla, Jasmin Gbur als geisterhafte Nonne, Jessica Kerkmann als Spinnenweib (mit Aderlass im Gesicht), Manuel Steckel als irgendwie und irgendwann dem Grab entkommene Mischung aus Untotem, Vampir und Ghoul nebst schwerer Kette um den Hals und – ausgerechnet – der jüngste Sproß in der Bäder-Team-Familie, die ansonsten so adrett anzuschauende Filiz Akyol ins völlige Gegenteil verkehrt als Horror-Clown. Was sicherlich selbst hartgesottene und langjährige Frühschwimmer vor Entsetzen das Weite hätte suchen lassen, bereitete den jungen Partygästen aber umso mehr Vergnügen.

Den Höhepunkt bildete wie bei jeder Halloween-Party im Hallenbad der Einsatz der Lebensmittelfarbe durch die Bäder-Mitarbeiter, die kurzzeitig die kleinen und großen Partygäste – zumindest optisch – in eine geifernde Meute blutverschmierter Zombiewesen verwandelte, die direkt dem Set von derzeit so populären Serien wie „The Walking Dead“ hätten entsprungen sein können. Nächstes Jahr wieder? Angesichts eines so höllischen Spaßes ganz sicher.

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