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Planfeststellung für ersten Bauabschnitt erfolgt in dieser Woche / Unterlagen liegen aus

B 65: Keine neuen Einwendungen erwartet

Landkreis (jpw). Es geht voran, wenngleich auch mit kleinen Schritten: Der Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau der B 65 im Abschnitt Vornhagen-Kobbensen ergeht in dieser Woche.

veröffentlicht am 21.08.2012 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 09:42 Uhr

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„Weil vom Landkreis Schaumburg intensiv und lange vorgearbeitet“ worden sei, meint Markus Brockmann, Bereichsleiter Hameln der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, dass während der nun folgenden Auslegungsfrist „wohl nicht mehr mit Klagen zu rechnen“ ist.

Auch Ursula Müller-Krahtz gibt als Sprecherin des Landkreises Schaumburg zu bedenken, dass „natürlich nicht ausgeschlossen werden kann“, dass jemand Rechtsmittel einlegt. Der Landkreis sei aber „sehr zuversichtlich“, dass nichts mehr passieren wird. Der Planfeststellungsbeschluss werde allen Trägern öffentlicher Belange und allen Einwendern zugestellt. „Ortsüblich“ liege die Planung in den beteiligten Kommunen Lindhorst und Stadthagen im Rathaus aus. Müller-Krahtz weist darauf hin, dass die Begründung des Planfeststellungsbeschlusses und die Einwendungen gleich abgewogen worden seien.

Falls im Herbst ein rechtskräftiger Planfeststellungsbeschluss vorliegt, will sich laut Brockmann dessen Behörde mit dem Landkreis und dem ausführenden Planungsbüro Kirchner zusammensetzen, um möglichst zügig Ausführungsunterlagen zu erarbeiten, die einen Terminplan für Baubeginn, -fortschritt und -fertigstellung enthalten sowie auch eine Feinplanung: „Brücken müssen ja auch im Detail entworfen werden“, sagte Brockmann. Gegenwärtig gebe es nur grobe Abmessungen.

Für den zweiten B 65-Bauabschnitt zwischen Beckedorf und Bad Nenndorf bereitet das Büro Kircher gegenwärtig die Unterlagen vor, um sie über das niedersächsische Wirtschaftsministerium an den Bund weiterzureichen, beschreibt Brockmann den Weg. Weil die Kosten für den zweiten Abschnitt „deutlich über zehn Millionen Euro“ betragen, müsse der Bund zustimmen. Dies sei eine wichtige Voraussetzung für die Vorbereitung des Planfeststellungsverfahrens.

Beim Heilquellenschutzgebiet in Bad Nenndorf habe erst einmal alles passen müssen, berichtet Brockmann, und wichtige Daten, die mit Umwelt- und Naturschutz zu tun hätten, müssten vor der Eingabe an das Ministerium und den Bund noch einmal aktualisiert werden.

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