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Verfugungsarbeiten beendet

Bad Eilsens Kirchturm erstrahlt im neuen Glanz

BAD EILSEN. Noch ist der Kirchturm der Bad Eilser Christuskirche in lange Tuchbahnen gehüllt, doch darunter erstrahlen die Mauern bereits wieder im neuen Glanz.

veröffentlicht am 12.10.2017 um 16:39 Uhr

Dipl.-Ing. Armin Blümel vom Gemeindekirchenrat der evangelischen Kirchengemeinde Bad Eilsen und Pastor Hendrik Blank zeigen sich nach einem Kontrollgang, auch in luftiger Höhe, sehr zufrieden mit der neuen Verfugung des Kirchenturms der Christuskirch
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Anja Hillmann Reporterin
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BAD EILSEN. Der Kirchturm wurde Anfang September wegen dringend notwendiger Verfugungsarbeiten mit einem Gerüst versehen und zur Staubreduzierung in lange Tuchbahnen verpackt (wir berichteten). Obwohl die Bad Eilser sich recht schnell an den gelb-weißen Look ihres Kirchturms gewöhnt und auch einige Kurgäste diesen durchaus ungewöhnlichen Blickfang mit ihrer Kamera festgehalten hatten, freut sich die evangelische Kirchengemeinde nun, dass in Kürze Tücher und Gerüst abgebaut werden und ihr Kirchturm wieder in gewohnter Weise zu sehen ist. „Das Einzige was mich wirklich gestört hat, war die Tatsache, dass man die Kirchturmuhren nicht sehen konnte. Es ist schon praktisch, wenn man sonst nur kurz nach oben schauen muss, um zu sehen, wie spät es ist“, so eine Anwohnerin aus der Friedrichstraße. Außerdem wurde aus Rücksicht auf die Arbeiter, dass Läuten der Glocken auf ein Minimum eingeschränkt, was für viele Anwohner ebenfalls sehr ungewohnt war. Da die Zifferblätter der Uhren, ebenso wie das Mauerwerk, unter den unterschiedlichen Witterungsbedingungen leiden, wurde die Gelegenheit genutzt, um die drei zwei Meter im Durchmesser großen Uhren abzubauen und neu zu streichen. Die Sanierungsarbeiten sowie der Anbau der Metallteile wurden von einem ortsansässigen Malermeister ausgeführt. Obwohl auch am Kirchenschiff eine Fugensanierung unumgänglich ist, steht hierfür noch kein bestimmter Zeitpunkt fest.

Zunächst sind alle Beteiligten froh, dass dieser Bauabschnitt trotz der ungünstigen Wetterbedingungen innerhalb des Zeitplans fertiggestellt werden konnte. Wirklich gelitten hat „nur“ der Bibelgarten. Die mehr als dicke Staubschicht, die den wunderschön angelegten Garten zeitweise bedeckte, hat sich in Kombination mit Regen und Feuchtigkeit, doch sehr negativ auf die Pflanzen ausgewirkt. Doch mit liebevoller Pflege wird auch der Bibelgarten im nächsten Frühjahr sicherlich in neuem Glanz und wie gewohnt in leuchtenden Farben erstrahlen. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf etwa 42 000 Euro. Ein Großteil des Geldes fließt allerdings als Zuschuss der Schaumburg-Lippischen Landeskirche in die Kassen der heimischen Kirchengemeinde zurück. Die Christuskirche, die bereits im Jahre 1959 gebaut wurde, hatte sich bisher als überaus „pflegeleicht“ erwiesen. Die jetzigen Baumaßnahmen sind die ersten, die an der Außenhaut des Gotteshauses notwendig wurden. Mitarbeiter des in der Landeskirche zuständigen Bauamtes hatten bereits im vergangenen Jahr festgestellt, dass sich einige Fugen der Außenwände als sehr marode darstellten. Im Laufe der vielen Jahre haben Regen, Wind, Frost und Sonne ihre Spuren hinterlassen, sodass einige der Fugen überhaupt nicht mehr als solche zu erkennen sind.

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