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Bahlsen setzt auf Standort Barsinghausen

Barsinghausen (red). „Ich wünsche mir, dass die Schritte, die wir jetzt gehen, langfristig die Arbeitsplätze sichern werden und das Werk 3 auf Dauer effizienter und effektiver machen. Das ist ein wichtiger Schritt für Barsinghausen und für das Unternehmen Bahlsen.“ Firmenchef Werner Michael Bahlsen ließ gestern keinen Zweifel daran, dass er auf das Werk 3 in Barsinghausen baut. Bahlsen legte im Beisein zahlreicher Gäste den Grundstein für einen neuen Gebäudetrakt, dem sogenannten Kopfbau, der neuen Platz für die Teigmacherei bieten wird und zudem das neue Rohstofflager aufnehmen soll.

veröffentlicht am 10.08.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 01:22 Uhr

Werner Michael Bahlsen (l.) und Sigurd Rapöhn (r.) schauen Bürge
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Bis April nächsten Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Der Kopfbau wird sich über vier Etagen auf insgesamt 2 800 Quadratmeter Fläche erstrecken. Um dafür Platz zu schaffen, wurde bereits einer der beiden Silotürme bis auf die jetzt verbliebene Höhe zurückgebaut. Nach der Fertigstellung des Kopfbaus wird der zweite Siloturm komplett abgerissen. Zugleich überbaut Bahlsen den Lichthof zwischen den Produktionshallen 2B und 3B, um hier großflächige Produktionsbereiche insbesondere für die Automatisierung der Verpackungstechnik neu zu schaffen. Auch dieser Bauteil soll im Frühjahr 2010 bezugsfertig sein. „Wenn die Sanierung abgeschlossen ist, wollen wir ein Vorzeigewerk sein“, sagt Karl Reichstein, Werkleiter in Barsinghausen.

Die Baumaßnahmen und die technischen Investitionen sind Bestandteil eines großen Standortsicherungskonzeptes für das Werk 3 Barsinghausen – immerhin der größte Produktionsstandort der Bahlsen GmbH & Co. KG. Bis Mitte 2011 wird das Unternehmen rund 40 Millionen Euro in den Umbau und die Modernisierung investieren.

Bürgermeister Walter Zieseniß gratulierte Werner Michael Bahlsen zu diesem Schritt. „Der Erhalt des Werkes und der Arbeitsplätze ist für Barsinghausen immens wichtig“, unterstrich der Bürgermeister.

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