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Behördenleiter: 700 000 Euro gut investiert / Bürgermeister: Geeignet auch für Skater und Jogger

Band feierlich durchschnitten: Radweg eröffnet

Rehren/Hattendorf (la). "Der Lückenschluss ist endlich vollendet und damit ein für die Auetaler und die Region wichtiger Schritt, auch in Sachen Tourismus, geschafft", sagte Markus Brockmann, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Geschäftsbereich Hameln gestern bei der offiziellen Eröffnung des Radweges zwischen Rehren und Hattendorf. Die Gesamtkosten von 700 000 Euro seien gut investiert.

veröffentlicht am 20.02.2009 um 15:36 Uhr

Imke McGinty (v.l.), Helmut Meier, Thomas Priemer und Markus Bro

Brockmann dankte der bauausführenden Firma, der Gemeinde Auetal, die 25 Prozent der Kosten übernommen hat und allen Anwohnern, die ein Stück ihrer Scholle abgegeben haben, um den Radweg zu ermöglichen. "Die Planungen haben uns - ja, nun schon fast vor Jahrzehnten - Schmerzen bereitet, aber jetzt ist das Projekt verwirklicht", so Brockmann, der damit auf die lange Geschichte des Radweges hinwies. Zur Erinnerung: Bereits 1988 war das Projekt in das Landesraumordnungsprogramm aufgenommen worden. Auch Bürgermeister Thomas Priemer dankte allen Beteiligten, darunter besonders den Mitarbeitern der Firma NN Bau aus Hessisch Oldendorf und der Straßenbaubehörde Hameln für ihre Arbeit. "Es hat während der Bauphase keine großen Verkehrsbehinderungen gegeben und der Termin für die Fertigstellung konnte eingehalten werden", lobte Priemer. Gemeinsam mit Brockmann, der Rehrener Ortsvorsteherin Imke McGinty und dem Hattendorfer Ortsvorsteher Helmut Meier durchschnitt er feierlich das rot-weiße Flatterband, das über den Radweg gespannt war und gab damit die Strecke frei. Einige Bürger und Ratsmitglieder hatten sich auf ihre Drahtesel geschwungen, um als erste offiziell die Strecke zu befahren. Der Radweg ist 2600 Meter lang, 2,25 Meter breit und besteht aus einer sechs Zentimeter dicken Asphalt-Trag-Deckschicht. "Ein bituminöser Belag, der nur für Radfahrer geeignet ist und nicht für schwere Fahrzeuge wie Autos", stellte Brockmann klar. "Aber außer von Radfahrern kann der neue Weg auch bestens von Inline-Skatern, Joggern und Walkern genutzt werden", forderte Priemer alle sportlich aktiven Auetaler auf.

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