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„Rock-’n’-Booze“-Open-Air-Festival

Besucher trotzen dem Regen

BÜCKEBURG. Unter erschwerten Bedingungen ist das „Rock-’n’-Booze“-Open-Air der „Schraub-Bar“ über die Bühne gegangen. Anstatt dem von langer Hand geplanten und groß aufgezogenen Festival seinen Segen zu geben, zeigte sich der Himmel von seiner fiesen Seite: Es regnete fast den ganzen Tag.

veröffentlicht am 13.08.2017 um 14:53 Uhr
aktualisiert am 13.08.2017 um 16:30 Uhr

Beim „Rock-’n’-Booze“-Open-Air-Festival der „Schraub-Bar“ kamen Hardrock- und Heavy-Metal-Fans auf ihre Kosten. Foto: wk
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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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BÜCKEBURG. Zwar versank das Veranstaltungsgelände nicht im Schlamm, wie dies etwa bei den beiden als Inspiration gedienten, alljährlichen Mega-Musik-Events „Wacken“ und „Hurricane“ durchaus schon des Öfteren der Fall gewesen ist, aber auf die Besucheranzahl drückte das schlechte Wetter in Bückeburg dennoch. Trotz des mit insgesamt acht hochkarätigen Bands aus den Genres Heavy Metal, Rock, (Hard-)Rock und Alternative Rock bestückten Programms war es auf dem Festivalgelände daher nicht rappelvoll: „Das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht“, resümierte denn auch Philipp Segler, einer der drei Pächter der Szenekneipe.

Auf rund 300 Musikfans schätzte Nadine Langrzik, Veranstaltungsmanagerin der „Schraub-Bar“, die Anzahl derer, die gegen Abend (als sechster Act hatte gerade die Band „5th Avenue“ die Bühne übernommen, um deren Album „Last Greetings From The Petting Zoo“ zu präsentieren) auf dem Freigelände feierten. Dabei zeigte sie sich jedoch ebenso wie Segler optimistisch, dass es im Laufe des Abends noch deutlich mehr Besucher werden würden, da nach „5th Avenue“ auch noch Gigs der beiden in der Szene ebenfalls bestens bekannten Formationen „Majesty“ und – als „Headliner“ respektive Krönung des Festivals – „Grave Digger“ anstanden. Letztgenannte Band tourt derzeit mit ihrem neuen Album „Healed by Metal“ durch Europa und war auch beim diesjährigen „Wacken-Open-Air“ mit von der Partie.

Eröffnet worden war das bis 24 Uhr mit kerniger Livemusik aufwartende „Rock-’n’-Booze“-Open-Air am Samstag indes um 13 Uhr bei strömendem Regen mit einem Gig der „Dogtown Winos“ sowie einem diesem Wetterunbill trotzenden „harten Kern von einhundert bis 150 Leuten“ als Publikum. Anschließend hatten die Bands „Purple Rhino“, „Fightball“, „April Art“ und „V8 Wankers“ aufgespielt.

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Dass es sich bei den an der „Schraub-Bar“ versammelten Besuchern um erklärte Fans harter Rockmusik und krachenden Schwermetall-Sounds handelte, war übrigens nicht zu übersehen: Etliche Langhaarige mit Jeans- oder Lederkutten waren ebenso vertreten wie urige Typen mit üppigen Bärten. Dabei waren die Kutten nicht selten von „Patches“ (Aufnähern) übersät, die verrieten, auf welchen Festivals der gleichen musikalischen Stilrichtung die jeweiligen Träger bereits gewesen sind und welchen internationalen Musikgrößen sie anhängen. Überdies prägten schwarze Kapuzenpullis und (Leder-)Jacken das Erscheinungsbild.

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