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Bei fast 40 Grad strömen allein am Sonntag 5273 Badegäste ins Bergbad – einer der besten Tage überhaupt

Besuchermassen suchen dringend Abkühlung

Bückeburg (jp). Mit 5273 Badegästen hat das Bergbad am vergangenen Sonntag den bislang mit Abstand besucherstärksten Tag nicht nur dieser Saison erlebt. Schon der Sonnabend hatte bei Temperaturen von weit über 30 Grad die markante 3000er Marke geknackt. Am Sonntag dann, als das Thermometer zeitweilig in die Nähe von 40 Grad Celsius im Schatten kletterte, erlebte das Wasserparadies an der Birkenallee einen Besucheransturm wie schon seit Jahren nicht mehr: Mit 5273 Wasserratten und Badenixen wurden sogar die besucherstärksten Tage des heißen Sommers 2006 mit einmal 4362 und einmal 3949 Badegästen mehr als deutlich in den Schatten gestellt.

veröffentlicht am 22.08.2012 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 21:21 Uhr

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Noch mehr Besucher an einem einzigen Tag hatte das Bergbad zuletzt am 10. August 2003, als Bückeburg in den Nachrichten als heißester Ort Europas genannt wurde und an der Birkenallee über 7000 Badegäste Abkühlung von den schweißtreibenden Temperaturen suchten. Und im Sommer 1995 sollen es einmal über 11 000 gewesen sein, aber da es zu dieser Zeit noch keine elektronische Zählung gab, ist diese Zahl nicht gesichert.

Zugleich erlebte das schönste Freibad Norddeutschlands vergangenen Sonntag etwas, was den Badegästen zuvor noch nicht einmal im Jahrhundertsommer 2003 und im Sommermärchen 2006 vergönnt war: Als das Thermometer gegen 18 Uhr immer noch subtropische 37 Grad im Schatten anzeigte, verkündete Betriebsleiter Erik Rechenberg zur Begeisterung unzähliger Wasserratten und Sonnenanbeter über die Lautsprecheranlage, dass das Bad zum ersten Mal in seiner Geschichte eine Stunde länger und somit bis 21 Uhr geöffnet sein würde. Andächtiges Raunen und anschließend brausender Applaus über Becken, Sprungturm und Liegewiese waren die Reaktion. „Wir sind von vielen Badegästen gefragt worden und haben uns angesichts der Temperaturen einfach entschlossen, das zu machen“, erklärte Rechenberg. Ob es das jemals zuvor schon einmal gegeben hat? „In meiner Amtszeit nicht.“

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