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24-Stunden-Schwimmen im Sonnenbrinkbad

Christian Vogel dominiert den Wettbewerb

OBERNKIRCHEN. Exakt 1925,3 Kilometer! Diese beachtliche Strecke sind die 191 Teilnehmer des 24-Stunden-Schwimmens im Wasser des Sonnenbrinkbades geschwommen – in der Addition der einzelnen Leistungen, versteht sich.

veröffentlicht am 13.08.2017 um 18:14 Uhr
aktualisiert am 14.08.2017 um 11:33 Uhr

Stolz präsentierten Sam Gloger und Lene Bartels - die beiden jüngsten Wettbewerbsteilnehmer - ihre Trophäen. Mit auf dem Bild: das DRLG-Maskottchen „Robby“. Foto: wk
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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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Damit lagt das Ergebnis der mittlerweile 17. Ausgabe des Wettbewerbes zwar leicht unter dem Wert des Vorjahres (2280,7 Kilometer bei 261 Teilnehmern) und deutlich unter der Bestmarke von 2005 (3015 Kilometer bei 297 Teilnehmern), gleichwohl zeigten sie die Organisatoren mit dem Verlauf und der Resonanz des Events sehr zufrieden. Dies auch in Anbetracht des wechselhaften und am Samstag überwiegend gar schlechten Wetters, wie Carsten Precht, der Vorsitzende der DLRG-Ortsgruppe Obernkirchen, betonte. Gemeinsam mit dem Förderverein Sonnenbrinkbad und dem Verein Schwimm- und Sportfreunde Obernkirchen (SSFO) hatte die DLRG-Ortsgruppe die Veranstaltung ausgerichtet.

Dem Reglement entsprechend hatten die Teilnehmer in der Zeit von Samstag, 12 Uhr, bis Sonntag, 12 Uhr, die Gelegenheit, so oft wie sie wollten, Bahnen in dem Schwimmerbecken zu ziehen. Die dabei jeweils zurückgelegten Strecken wurden von freiwilligen Helfern gezählt, welche die Schwimmer anhand der Startnummern identifizieren konnten, die mit einem wasserfesten Stift auf deren Oberarmen vermerkt waren. In der Regel wurden ihnen die Startnummern aber der Einfachheit halber von den Teilnehmern aus dem Wasser zugerufen.

Im Gesamtergebnis rangierte bei den Herren auch diesmal – und damit zum insgesamt 14. Mal - wieder Christian Vogel (44 700 Meter) auf Platz Eins, während sich die gerade erst elf Jahre alte Ella Tscherbner in der Damenwertung ganz nach vorne schwamm (30 100 Meter). Damit hatte sie auch in der Wertung der weiblichen Jugendlichen den ersten Platz inne. Zum Vergleich: Maximilian Röbke hatte 22500 Meter geschafft, wofür er bei den männlichen Jugendlichen ganz nach oben aufs Siegertreppchen steigen durfte.

Die jeweiligen Erstplatzierten: Andreas Wendt (vorne, von rechts), Maximilian Röbke, Ella Tscherbner und das Team „Blütenrein“ mit Christian Vogel (hinten, rechts). Foto: wk
  • Die jeweiligen Erstplatzierten: Andreas Wendt (vorne, von rechts), Maximilian Röbke, Ella Tscherbner und das Team „Blütenrein“ mit Christian Vogel (hinten, rechts). Foto: wk
Stolz präsentierten Sam Gloger und Lene Bartels - die beiden jüngsten Wettbewerbsteilnehmer - ihre Trophäen. Mit auf dem Bild: das DRLG-Maskottchen „Robby“. Foto: wk
  • Stolz präsentierten Sam Gloger und Lene Bartels - die beiden jüngsten Wettbewerbsteilnehmer - ihre Trophäen. Mit auf dem Bild: das DRLG-Maskottchen „Robby“. Foto: wk

Von Oliver Schäfer, dem Vorsitzenden des Fördervereins Sonnenbrinkbad, ausgezeichnet wurden ferner – ebenfalls nach Geschlechtern getrennt – die beiden jüngsten Teilnehmer (Sam Gloger, vier Jahre alt, 1000 Meter; Lene Bartels, fünf Jahre alt, 300 Meter) sowie die beiden ältesten Teilnehmer (Dieter Krack, 8100 Meter; Jutta Leymann, 2000 Meter). In der sogenannten „Nachtwertung“, hinsichtlich der die in der Zeit von 0.00 bis 4.00 Uhr geschwommene Strecke maßgeblich war, lagen dagegen Andreas Wendt (11400 Meter) und Ella Tscherbner (6400 Meter) vorn.

Die beste Mannschaft stellten Christian Vogel, Mirko Kauffeldt, Stefan Wessel, Jörg Wulf und Holger Bauer, die als Team „Blütenrein“ gestartet waren und am Ende insgesamt 160,2 Kilometer auf dem Wertungszettel hatten. Pro Team waren drei bis fünf Schwimmer erlaubt.

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