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Vier Neue auf der Liste / Alle Kandidaten haben Parteibuch

Das Wahlprogramm steht: SPD Buchholz setzt auf Sieg

Buchholz (tw). Groß sind sie nicht, die Unterschiede, die das noch druckfrische Wahlprogramm der SPD Buchholz von dem der Wählergemeinschaft (WiB, wir berichteten) trennen; das gesteht auch Klaus Kappmeier ein. Der SPD-Listenerste und amtierende Vize-Bürgermeister ist aber überzeugt, zur Kommunalwahl "ein gutes Team, wenn nicht das bessere", an seiner Seite zu haben. "Wir haben drei Kandidaten mit Ratserfahrung in unseren Reihen", betont Kappmeier.

veröffentlicht am 12.08.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:22 Uhr

Selbstbewusst: Buchholz' SPD-Listenerster Klaus Kappmeier probt

Die "Erfahrenen", das sind neben Kappmeier selbst Thorsten Jenz und Ulrich Völkel; letzterer ist zwar genau genommen Nachrücker und Ratsneuling, begleitet die Sitzungen als sachkundiger Bürger aber schon seit Jahren. Neu auf der SPD-Liste sind Frank Rinne (39), Regina (43) und Erich Hanke (61) sowie Bernd Klöckner (41). "Alle Kandidaten", unterstreicht Kappmeier, "sindParteimitglieder". Die Hankes erst seit einem Monat, Völkel schon seit elf Jahren. Der Wahlflyer, der in Kürze an alle Buchholzer Haushalte verteilt werden soll, beginnt mit einer Feststellung: Alles, was in Buchholz in den letzten Jahren erreicht worden ist, sei möglich geworden, weil die SPD die Mehrheit im Gemeinderat hat; diese "bürgernahe Politik" solle fortgesetzt werden. Die Kernaussagen des acht Punkte umfassenen Programms: Keine Steuererhöhungen, mehr Verkehrssicherheit auf den Straßen und Radwegen, Befestigung des Rundwanderweges und Ausbau des Platzes fürdas Osterfeuer. Anders als die WiB hält die SPD für besagte Verkehrssicherheit laut Rinne "eine Bedarfsampel an der Bückebergstraße nicht für zwingend erforderlich". Dagegen spreche zum Beispiel die hohe Lärmbelastung, die durch das Anfahren der Autos bei "Grün" entstehe. Was nicht im Flyer steht, weil es für die SPD selbstverständlich ist: "Der Bürgermeister soll gleichzeitig Gemeindedirektor sein und bleiben", unterstreicht Völkel. Begründung: "Wir wollen auch weiterhin über unsere Finanzen eigenständig entscheiden." Langfristig, so Rinne, könne sich die SPD vorstellen, ein - eigenes - Förderprogramm für Buchholzer aufzulegen, die regenerative Energien oder biogene Brennstoffe nutzen wollen. Außerdem denken die Genossen daran, Bürgern, die für ihr Haus einen Energiepass erstellen lassen, Zuschüsse zu geben. Keine "Zukunftsmusik" sondern ganz konkret ist ein Projekt, das die SPD in Kürze abschließen will. Kappmeier: "Wir haben eine ,Notruftafel' erarbeitet, die auf die Bedürfnisse der Buchholzer zugeschnitten ist und eine Vielzahl von Telefonnummern enthält: Feuerwehr, Not- und Zahnarzt, Lebensmittel-Bringdienste, Fußpflege, Kleintierpensionen, Seelsorge und vieles mehr ..." Außerdem in Vorbereitung: ein "Begrüßungs"-Faltblatt für Neubürger, das die wichtigsten Kontaktadressen in Buchholz enthält. "Es soll dazu beitragen", so Völkel, "dass sich die Neubürger schnell in die Dorfgemeinschaft einleben können". Beides - die Notruftafel und das Faltblatt - soll demnächst an die Haushalte verteilt werden.

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