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Harter Felsen macht Arbeitern zu schaffen / Bauarbeiten an der Rannenberger Straße verzögern sich um eine Woche

Der „Bullerborn“ wehrt sich

Die Arbeiten an der Rannenberger Straße verzögern sich. Zu hart ist der Felsen. Erst Ende nächster Woche wird die Straße wieder freigegeben.

veröffentlicht am 12.10.2017 um 15:46 Uhr

Die Bauarbeiten in der Rannenberger Straße gestalten sich schwierig, denn es muss Felsen entfernt werden, um die grünen „Kisten“, die künftig Wasser auffangen und geregelt weiterleiten sollen, tief genug ins Erdreich einbringen zu können. Foto: la
Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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RANNENBERG. Der harte Felsen unter der Rannenberger Straße macht den Bauarbeitern zu schaffen. „Da kommt man wirklich sehr schwer durch. Das ist harte Arbeit und daher geht alles nicht so schnell wie gehofft“, war vor Ort von den Bauarbeitern zu erfahren.

Seit Mittwoch vergangener Woche ist die Rannenberger Straße zwischen den Häusern 13/14 und der Einmündung Brinkstraße/In der Reete gesperrt. Die Fahrbahndeformierungen, die durch die unterirdische Schichtquelle „Bullerborn“ entstanden sind, müssen repariert werden. Zuvor muss aber der „Bullerborn“ gebändigt werden.

Dazu werden derzeit PP-Füllkörper in den Straßengrund eingebracht, die künftig das Wasser aufnehmen und geregelt weiterleiten sollen.

„Wir müssen diese ,Kunststoff-Kisten´ so tief in die Erde verlegen, dass danach die Straße in der gleichen Höhe aufgebaut werden kann, wie sie war. Das ist eine ganz schöne Tiefe und durch den Felsen eine Knochenarbeit“, so der Bauarbeiter.

Allerdings sind bereits fast alle „Kisten“ schon verbaut. Nur ein letztes kurzes Stück fehlt noch. Am Straßenrand werden dann noch Notüberläufe gebaut und die Schwerlastrinne, die selbstverständlich wieder eingebaut wird, bekommt Bohrlöcher. Im westlichen Seitenbereich soll ein mit Wasserbausteinen verfüllter Notüberlauf entstehen.

„Ende nächster Woche sollten wir wohl fertig sein, jedenfalls wenn nichts Außergewöhnliches mehr geschieht“, war am Mittwochmorgen vor Ort zu hören.

Ob der „Bullerborn“ durch diese Maßnahme endlich gebändigt werden kann oder ob er beim nächsten Starkregen wieder die Fahrbahndecke abhebt, da ist sich wohl niemand sicher. Die Rannenberger sind jedenfalls skeptisch. Immerhin ist das, nach dem Ausbau der Straße, bereits der vierte Versuch, die Quelle unter Kontrolle zu bekommen.

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