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Die erste Runde steigt am Sonntag mit Schaumburger Duellen / VfR Evesen gegen VfL Bückeburg / SVO in Stadthagen

Der ungeliebte Bezirkspokal

veröffentlicht am 27.07.2017 um 17:26 Uhr

Tim Buchwald (links) will mit dem VfL Bückeburg erneut gegen den VfR Evesen jubeln. Foto: uk

LANDKREIS. Der erste Pflichtspieltermin steht für die Schaumburger Mannschaften vor der Tür. Am Sonntag findet die erste Runde im Bezirkspokal statt. Und die Trainergilde ist sich einig: Die Begegnungen sind nicht mehr als Testspiele. Das ist auch kein Wunder, denn der Pokalwettbewerb hat jeglichen Reiz verloren. Die Herren Funktionäre waren mal wieder nicht besonders kreativ. Von den sieben Schaumburger Vereinen im Wettbewerb gibt es drei direkte Duelle, lediglich der TSV Algesdorf erwischte mit dem FC Preussen Hameln ein Traumlos. Es stellt sich die Frage, warum es nicht viel mehr Vergleiche zwischen den Vereinen aus Schaumburg und Hameln-Pyrmont gibt. Die Anfahrtswege sind kurz und die Gegner attraktiv. Auch ein Match des VfL Bückeburg gegen die SSG Halvestorf-Herkendorf hat seinen Reiz, so trifft der Landesligist nur eine Woche nach dem Masters-Duell erneut auf den VfR Evesen.

FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen – TuS SW Enzen (So., 15 Uhr): Der Kreispokalsieger trifft auf den Kreismeister aus Enzen. Man kennt sich aus zahlreichen Duellen der vergangenen Jahre. „Wir freuen uns auf ein interessantes Spiel, das bei mir aber nicht oberste Priorität genießt“, sagt FSG-Trainer Michael Treichel. Jan Wischhöfer ist im Urlaub, Moritz Wilharm angeschlagen.

Auf der anderen Seite kehrt SWE-Neuzugang Kevin Gottwald an seine alte Wirkungsstätte zurück. „Es wird viel auf die Einstellung ankommen. Ich sehe uns schon als leichten Favoriten, aber die FSG wird sicher alles reinhauen“, meint SWE-Trainer Fabian Stapel. Dem Sieger winkt in der zweiten Runde ein Heimspiel gegen die vom ehemaligen Nationalspieler David Odonkor gecoachte SpVgg. Bad Pyrmont.

FC Stadthagen – SV Obernkirchen (So., 15 Uhr): Der FC hat einige verletzte Spieler zu beklagen. Trainer Oliver Nerge ist dennoch optimistisch: „Wir werden schon eine gute Mannschaft auf den Platz bekommen.“ Gegen seinen alten Verein wolle er natürlich gewinnen. „Es geht ums Prestige, auch wenn der Wettbewerb nicht die höchste Priorität genießt.“ Louis Tegtmeier, Eric Naroska, Jan-Luca Bövers, Pascal Holz, Dennis Wist und Christopher Hope sind angeschlagen oder fehlen.

Neu-Trainer Martin Prange sieht den FC klar in der Favoritenrolle. „Ich habe noch keine richtige Stammformation gefunden, aber sicherlich sind meine Jungs gegen ihren ehemaligen Trainer Oliver Nerge besonders heiß“, ist sich Prange sicher. Der Vergleich sei nicht mehr als ein Testspiel. Der Obernkirchener Coach hofft, bald seinen Stammkader präsentieren zu können, denn vor der Saison galt es für den SVO-Trainer 19 neue Spieler in den Herrenkader zu integrieren.

VfR Evesen – VfL Bückeburg (So., 15 Uhr): Priorität beim VfR genießen die Punktspiele, der Pokal dient nur als Vorbereitungsphase. Trainer Steffen Mitschker muss auf einige Urlauber verzichten. Burak Buruk, Fatih Akkus und Selim Kilinc fehlen, Caglayan Tunc quält sich mit Wadenproblemen herum. „Ich werde gegen den VfL noch einiges ausprobieren“, kündigt Mitschker an.

Der VfL Bückeburg hat alle Mann an Bord, aber welcher Kader die nächste Runde erreichen soll, entscheidet Trainer Heiko Thürnau erst kurzfristig. „Wir geben in diesem Nachbarschaftsduell natürlich richtig Gas und wollen das Spiel gewinnen“, stellt der VfL-Coach klar. Aber der VfR sei keine leichte Aufgabe.

TSV Algesdorf – FC Preussen Hameln (So., 15 Uhr): Die Hamelner sind zurück im Fußball-Bezirk und haben ambitionierte Ziele. „Ich denke, die Bezirksliga ist nur eine Durchgangsstation“, sagt TSV-Trainer Timo Nottebrock, für den die Partie ein willkommener Test ist. „Wir freuen uns auf das Spiel, die Preussen werden sicherlich einige Zuschauer mitbringen. Aber oberste Priorität hat die Begegnung nicht.“ Mit Kai Pfingsten und Jan-Luca Pfingsten klopfen zwei Youngster ans Tor zur Stammelf. Auch Phillip Knorr habe sich verbessert und eine gute Vorbereitung absolviert.seb, uk

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