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Zweite Revival-Party im PiP schlägt hohe Wellen

„Die 90er-Jahre? Einfach nur geil!“

BAD EILSEN. Die 90er-Jahre-Party im Palais im Park vor einem Jahr war bereits ein voller Erfolg. Auch in diesem Jahr reisten Junge und Junggebliebene in Scharen nach Bad Eilsen, um dort nach dem Beat der 90er „abzutanzen“.
Die beiden DJs Andre Becker und DJ Calvin lieferten die entsprechenden Rythmen.

veröffentlicht am 18.02.2018 um 14:31 Uhr
aktualisiert am 18.02.2018 um 16:40 Uhr

Salome, Keah und Lea fühlen sich schon nach 10 Minuten pudelwohl, genießen die Musik und freuen sich auf eine lange Nacht. Foto: hil
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Autor

Anja Hillmann Reporterin
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BAD EILSEN. Die 90er-Jahre-Party im Palais im Park vor einem Jahr war bereits ein voller Erfolg. Auch in diesem Jahr reisten Junge und Junggebliebene in Scharen nach Bad Eilsen, um dort nach dem Beat der 90er „abzutanzen“.

Die beiden DJs Andre Becker und DJ Calvin lieferten die entsprechenden Rythmen. Gemeinsam brachten sie die Tanzfläche zum Beben und die Türen des ehrwürdigen Gebäudes zum Vibrieren.

„Die Musik der 90er ist einfach nur geil!“ Diese Aussage von der 24-jährigen Svenja aus Dankersen bringt es auf den Punkt. Denn genau deshalb strömten Frauen und Männer im Alter von 16 bis 50+ am Samstagabend in den Kurort. Dr. Alban, Rednex, Fool’s Garden, Mr. President, Culture Beat und wie sie alle heißen – in den 90er-Jahren wurden Hit-Legenden geboren, die bis heute ihre Beleibtheit nicht eingebüßt haben.

Aber nicht nur bei „Sing Hallelujah“ oder „Daylight“ der No Angels, sondern auch bei den deutschen Hits wie „Westerland“ von den Ärzten oder „Hör gut zu, du bist mein Glück“ der Erfolgsband Pur animierten die erfahrenen DJs die tanzende Masse zum Mitsingen – ein Refrain aus mehreren 100 Kehlen, wahrlich beeindruckend!

Viel zu selten werden Partys wie diese im ländlichen Umfeld des Schaumburger Landes angeboten, so die allgemeine Meinung der Gäste. „Wir müssen oft zig Kilometer fahren, um Tanzen gehen zu können – da ist das hier im PiP doch einfach genial und die Preise sind auch okay“, so Melanie aus Stadthagen.

Dass die Jungen und Junggebliebenen diese Art von Party gerne annehmen, war schon daran zu erkennen, dass es niemanden störte, trotz der Kälte am Eingang eine Weile zu warten, als das Kassieren zurzeit des Hauptansturms gegen Mitternacht etwas ins Stocken kam. Gegen 0.45 Uhr musste der Einlass sogar vorübergehend gestoppt werden, da aus Sicherheitsgründen nicht viel mehr als 700 Gäste im PiP feiern dürfen.

Damit alles seinen geregelten Gang ging, waren sehr freundliche Männer der Security vor Ort. Auch für den Ernstfall wurde vorgesorgt. Karsten Lindemann, Jan-Phi-lipp Kramer, Ralf Pönitzsch und Fabian Spillmann der Ortsfeuerwehr Bad Eilsen waren die ersten Gäste, die kamen und die letzten, die gingen. Sie hatten den ganzen Abend ein wachsames Auge darauf, dass nichts passiert. „Eine Brandwache ist bei solchen Veranstaltungen unerlässlich“, so die routinierten Feuerwehrmänner.

Egal ob 16 oder 56 Jahre, an diesem Abend hatten alle ihren Spaß, denn wenn die richtige Mischung aus Rock, Pop, Hip-Hop, Techno und House stimmt, ist die 90er-Jahre-Mucke eigentlich immer ein Garant für gute Feste. Meinung von Robert aus Bückeburg: „Wenn die Kumpels da sind, die Drinks schmecken und die Musik abgeht, dann ist der Abend genau so, wie er sein soll!“

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