weather-image
Maxim Kowalew Don Kosaken Chor beeindruckt mit starkem Auftritt

„Die Atmosphäre ist perfekt“

BÜCKEBURG. Vielleicht ein wenig anders – aber großartig. Und das Publikum ist begeistert – mit stehenden Ovationen. Der Maxim Kowalew Don Kosaken Chor hat am Donnerstag in der Stadtkirche ein Konzert gegeben.

veröffentlicht am 12.01.2018 um 12:16 Uhr
aktualisiert am 12.01.2018 um 15:30 Uhr

Der Maxim Kowalew Don Kosaken Chor zeichnet sich durch Disziplin und Tradition aus. Stolz präsentieren und repräsentieren die Sänger die russische Seele. Foto: tla

Autor:

Tanja Langejürgen
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der SZ/LZ? Dann melden Sie sich hier mit Ihren SZ/LZ -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Die Programmfolge bot ein umfangreiches Repertoire anspruchsvoller russischer Vokalmusik, Folklore, bekannten Kirchenliedern bis hin zu melancholischen Stücken und getragener russisch-orthodoxer Sakralmusik. Darunter waren unter anderem „Ave Maria“, „Auf viele Jahre“, „Heiliger Baikalsee“, „Abendglocken“ und natürlich „Kalinka“.

„Die Atmosphäre ist perfekt“, sagte Maxim Kowalew, der von der Stadtkirche begeistert war. Maxim Kowalew hat die musikalische Leitung. Der in Danzig geborene Diplomsänger und Dirigent spricht polnisch, russisch und deutsch. Nervosität kennt Kowalew nicht. „Alle Sänger sind Profis, sonst ist das nicht machbar.“ Sieben Sänger waren in Bückeburg. Das sind: Nikolai Kurshatsov, Tenor, Aliaksandr Lastouski, Tenor, Aliaksandr Lushchyk, Tenor, Evegenij Iakovlev, Bass, Sereij Malkin, Tenor, Andreij Voranow, Tenor und Kiryl Padolski, Bass. Der Chor gibt im Jahr 180 Konzerte. Überwiegend in Polen und Deutschland. Der Chor zeichnet sich durch Disziplin aus und Traditionen. Stolz präsentieren und repräsentieren die Sänger die russische Seele. Humor ist auch immer mit dabei.

Chorgesang und Solistenbeiträge in stetem Wechsel – Tiefe der Bässe, melancholischer Chor, über Bariton bis zu den Spitzen der Tenöre. Ein ganz besonderes Konzerterlebnis. Perfekter Abschluss mit „Bravo“-Rufen, Gänsehautmomenten, Applaus und Zugaben.

Für ein wenig Sightseeing in Bückeburg fehlt Maxim Kowalew allerdings die Zeit. Es stehen weitere Auftritte im Norden an zum Beispiel in Kiel. „Am Montag haben wir frei“, verriet Dirigent Kowalew. Dann kann ein wenig durchgeatmet werden – bevor sie wieder auf der Bühne stehen.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare