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Immobilienmakler sondiert Nutzungsmöglichkeiten / Teilabriss wahrscheinlich

Die Zukunft der Bauruine Merz in Evesen ist nach wie vor ungewiss

Evesen (bus). Die Zukunft der "Bauruine Merz" ist nach wie vor ungewiss. Das ist während der jüngsten Sitzung des Ortsrates Evesen deutlich geworden. Gegenwärtig sei ein Immobilienmakler "am Ball", der unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten sondiere, berichtete Bauamtsleiter Karlheinz Soppe den Lokalpolitikern. Voraussichtlich werde das direkt an der Schaumburger Straße stehende Gebäude erhalten bleiben. Für das an der Bundesbahntrasse gelegene Hauptgebäude und den Carport ist der Abriss geplant.

veröffentlicht am 11.05.2006 um 00:00 Uhr

Die Zukunft der "Bauruine Merz" ist nach wie vor ungewiss. Das A

Soppe erinnerte daran, dass das Areal umfangreich gesichert und in Teilbereichen gesäubert worden sei. Die Situation gestalte sich nicht zuletzt deswegen schwierig, weil niemand das Erbe des vor einiger Zeit verstorbenen Besitzers antreten wolle, sagte der Bauamtsleiter. Ortsbürgermeister Horst Schwarze bezeichnete die Bauruine als "größtes Thema, seit ich Bürgermeister bin".Es vergehe kaum ein Tag, an dem er nicht auf das Gelände angesprochen werde. Ebenfalls ein Thema, das viele Einwohner bewegt, sind zwei Kastanien im Bereich der Petzer Siedlung "Storchennest". Die kleinere, teilte Schwarze mit, müsse gefällt, die größere solle mit einem baumpflegerischen Kunstgriff gerettet werden. Der Ortsbürgermeister gab als Termine des diesjährigen Schnatgangs Sonnabend, 13. Mai, und Sonnabend, 10. Juni, bekannt. Im Mai wird der Schwerpunkt der in diesem Jahr erstmals per Fahrrad unternommenen Ortsbesichtigung Evesen sein. Im Juni führt die Tour der Ortsratsmitglieder schwerpunktmäßig nach Röcke.

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