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SPRINT-Klasse der Berufsschule lernt, wie man’s macht

Drei Bälle auf einmal: Jonglieren auf dem Stundenplan

RINTELN. Die Begeisterung war ihnen merklich anzusehen: Elf junge Flüchtlinge einer SPRINT-Klasse („Sprach-Integrations-Projekt“) der Berufsschule (BBS) durften die Kunst des Jonglierens ausprobieren.

veröffentlicht am 02.03.2018 um 15:50 Uhr

Fokussiert, aber mit sichtlich viel Freude lassen sich die jungen Männer von Peter Schäfer (kniend, 2. v.li.) das Jonglieren beibringen. Foto: nk

Autor:

niklas könner
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RINTELN. Unter Anleitung von Jongleur-Trainer Peter Schäfer lernten die jungen Männer im Alter von 16 bis 23 Jahren mit einfachen Übungen den richtigen Rhythmus der Dreiballjonglage. „Hintergrund der Aktion war der hohe Bewegungsdrang der Schüler“, sagt Klassenlehrer Gerhard Platt. Zudem sei es wichtig, dass „sie mal den Kopf vom Unterricht frei kriegen“.

Die Idee zur Jonglage entstand, als Platt seinem Ex-Kollegen Schäfer von der Unterrichtssituation erzählte. Der Jongleur-Trainer nahm sich daraufhin bei seinem Besuch in Rinteln Zeit, den Jungs sein Können zu vermitteln. „Wir haben uns vorgenommen, ab jetzt jeden Tag zehn Minuten im Unterricht zu üben“, so Platt. Das mache die Schüler geistig frischer und helfe auf spielerische Weise beim Lernen der Sprache.

Der stellvertretende Schulleiter, Günther Potthast, versicherte, dass die Schule dafür Trainingsbälle anschaffen wird. Bei ihrer Abschlussfeier erhalten die Schüler dann die Chance, ihr Talent auf der Bühne zu zeigen.

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