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Drogendealerin schrammt haarscharf am Gefängnis vorbei

Bückeburg. Haarscharf ist eine 50-jährige Bückeburgerin an einer Haftstrafe vorbeigeschrammt. Sie legte ein Geständnis ab, gewerbsmäßig mit Heroin gehandelt zu haben. Zwei Jahre Haft auf Bewährung verhängte das Amtsgericht.

veröffentlicht am 18.08.2009 um 13:33 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:19 Uhr

Ob sie bereit sei, mit der Polizei zusammenzuarbeiten, fragt Richter Dr. Dirk von Behren die angeklagte Drogenhändlerin. Namen will die Justiz wissen, Hintermänner. „Die heißen doch alle Iwan oder Ali", winkt die Frau ab. Zwischenzeitlich hat der Richter den Eindruck, dass die 50-Jährige den Prozess nicht ganz ernst nimmt. „Das sollten Sie aber tun", rät von Behren, „denn dies ist das Ende der Fahnenstange."   Diesmal bleibt es bei zwei Jahren mit Bewährung wegen gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln und Besitzes. Strafen von mehr als 24 Monaten können dagegen nicht mehr ausgesetzt werden. „Wenn Sie noch einmal wegen Drogen auffällig werden, widerrufe ich die Bewährung, auch wenn's nur eine Lappalie ist", gibt Richter von Behren der Verurteilten mit auf den Weg. (Mehr lesen Sie morgen in Ihrer LZ/SZ).

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