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Sanierungsgebiet Hannoversche Straße

Ein halbes Jahr Verlängerung beantragt

BÜCKEBURG. Endspurt im Städtebausanierungsgebiet Hannoversche Straße: Offiziell läuft das Programm noch bis Ende des Jahres, alle Mittel, die für Zuschüsse zur Verfügung standen, sind verteilt.

veröffentlicht am 14.11.2017 um 11:07 Uhr
aktualisiert am 14.11.2017 um 15:40 Uhr

Das städtische Gebäude auf dem Eckgrundstück Ulmenallee/Hannoversche Straße wird noch abgerissen. Foto: kk
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Karsten Klaus Redakteur zur Autorenseite
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Wie Baufachbereichsleiter Jörg Klostermann auf Anfrage mitteilte, hat die Stadt allerdings einen Antrag auf Verlängerung um ein halbes Jahr gestellt. In diesem Zeitraum sollen einige Maßnahmen zu Ende gebracht werden.

Dabei steht der Abriss des städtischen Gebäuden auf dem Eckgrundstück Ulmenallee/Hannoversche Straße (ehemalige Fahrschule Ernst) im Mittelpunkt. Hier hatte es einige Verzögerungen gegeben, da erst Ersatzwohnungen für die letzen Mieter gefunden werden mussten. Nach dem Abriss soll das Grundstück an einen Investor verkauft werden.

Auf dem Gelände des ehemaligen Tankhofs Harting will ein Investor in zwei Blöcken neue Wohnungen – auch kleineren Zuschnitts – errichten. Laut Klostermann ist der Bauantrag für den ersten Abschnitt inzwischen gestellt worden.

Dach neu gedeckt: Der ehemalige Ostbahnhof (Minchen) wird saniert. Foto: pr
  • Dach neu gedeckt: Der ehemalige Ostbahnhof (Minchen) wird saniert. Foto: pr

Unter dem Strich zieht die Stadt eine positive Bilanz des Sanierungsprogramms. Auch kleine private Maßnahmen hätten bezuschusst werden können. Doch inzwischen ist der Topf für Beihilfen leer: Einige Gelder sind zuletzt in den Umbau der ehemaligen Blindowschule zur Krippe geflossen.

Private Sanierungsmaßnahmen gibt es unter anderem derzeit noch am ehemaligen Bückeburger Ostbahnhof, inzwischen besser bekannt als Szenekneipe Minchen. Jetzt wurden das Dach neu gedeckt und die Fassade gestrichen. Gute Voraussetzungen für den 100. Geburtstag des ehemaligen Kleinbahnhofs, der im kommenden Jahr gebührend gefeiert werden soll.

„Wir sind eines der letzten Förderprojekte im Rahmen des Sanierungsgebietes Hannoversche Straße“, erklärt Minchen-Chef Fabian Hahn. Deswegen müssten die Handwerker sich ranhalten. Ziel sei es, Ende des Jahres fertig zu sein und die Maßnahmen bis dahin abzurechnen. Der Kneipenbetrieb läuft übrigens parallel zur Sanierung ganz normal weiter.

2002 war der Bereich rund um die Hannoversche Straße Sanierungsgebiet geworden. Weit über fünf Millionen Euro sollten private und öffentliche Investoren aufbringen. Vorzeigeobjekt ist das Neubaugebiet Falkingsviertel.

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