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Feuerwehr Meinsen-Warber-Achum bilanziert 2017er Aktivitäten

Ein Jahr mit mehreren Besonderheiten

MEINSEN/WARBER. Drei Besonderheiten, die nicht in jedem Jahr zu notieren sind, hat Ortsbrandmeister Dirk Dehne seinem Bericht über die 2017er Aktivitäten der Feuerwehr Meinsen-Warber-Achum vorangestellt. „Wir konnten ein neues Fahrzeug in Dienst stellen, waren mit der Kreisbereitschaft Süd in einem dreitägigen Hochwassereinsatz und wir haben eine neue Verwaltungssoftware bekommen.“

veröffentlicht am 13.02.2018 um 12:38 Uhr
aktualisiert am 13.02.2018 um 16:30 Uhr

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Autor

Herbert Busch Reporter
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Der Ortsbrandmeister stellte zudem Übungsdienste und Einsatzübungen sowie Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene heraus und legte ein besonderes Augenmerk auf Atemschutzgeräteträger und Nachwuchsarbeit. „Die Ausbildung und das laufende Training unserer derzeit 17 Atemschutzgeräteträger ist von großen Bedeutung“, unterstrich Dehne. Was ebenso auf die Nachwuchsarbeit zutreffe. „Hier leisten die Betreuerinnen und Betreuer Großartiges.“

In der vom stellvertretenden Ortsbrandmeister Thomas Wimmer vorgelegten Statistik fanden insgesamt 23 Übungsdienste Erwähnung. An den Diensten nahmen durchschnittlich 21 (von 38) Kameraden teil. Wimmer bilanzierte alles in allem 2683 Stunden allgemeine Aus- und Fortbildung sowie 29 Teilnahmen an Lehrgängen. Von den 38 Aktiven haben mittlerweile 25 den Truppführer-Lehrgang besucht, 13 sind ausgebildete Gruppenführer, fünf verfügen über die Qualifikation zum Zugführer und drei sind ausgebildete Verbandsführer.

Die Wehr Meinsen-Warber-Achum absolvierte im Berichtszeitraum acht Brandeinsätze und acht technische Hilfeleistungen. Sie verfügt derzeit über 301 Mitglieder – zusätzlich zu den Aktiven 30 Reservisten, 22 in der Altersabteilung, acht in der Jugendfeuerwehr, 16 in der Kinderfeuerwehr und 187 Fördernde. Als weitere Besonderheit rief der Ortsbrandmeister den ersten Einsatz des neuen Mittleren Löschfahrzeugs in Erinnerung. „Gleich am Tag der Indienststellung war das MLF am 1. Mai bei einem größeren Carportbrand gefordert“, berichtete Dehne. Kam erschwerend hinzu, dass am Maifeiertag in Meinsen-Warber die musikalische Freiluftgroßveranstaltung „Maiklänge“ auf dem Programm stand. „Da mussten die Organisatoren innerhalb kurzer Zeit den von unseren Kameraden besetzten Bratwurststand mit neuem Personal ausstatten“, erzählte der Ortsbrandmeister. Sowohl das Löschen des Carports als auch die Maiklänge seien reibungslos über die Bühne gegangen.

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