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Ein Umdenken muss her

veröffentlicht am 12.11.2017 um 19:07 Uhr

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Und täglich grüßt das Murmeltier. In unseren Breitengraden sind die Herbstmonate stets sehr nass und regenreich, da ist die Quote der Spielausfälle wesentlich höher, als die Wahrscheinlichkeit der Durchführung. Trotzdem werden munter Spiele angesetzt. In der Bezirksliga kennen die Staffelleiter keine Gnade und legen die Nachholspiele in den Dezember und Februar. Die Vereine machen gute Miene zum bösen Spiel und sagen natürlich die Spiele ab. Und so müssen diesmal die Bezirksligisten zwischen März und Mai, innerhalb von nur drei Monaten zwischen 15 bis 21 Spiele absolvieren. Da ist unser Fußballkreis schlauer und entschärft diesen engen Spielplan mit drei Englischen Wochen zu Saisonbeginn. Das wäre in der Bezirksliga auch machbar und auch ratsam, solange sich die Verbände in den Monaten Juni, Juli und August eine neunwöchige Spielpause auferlegen.

Auch ein zweiter Faktor spricht gegen Fußballspiele zwischen November und Februar. Städte, Gemeinde und Kommunen sind nicht mehr bereit, Gelder in die Instandsetzung von Fußballplätzen zu geben. Ist der Platz einmal umgepflügt, muss er in Eigenregie wieder spielbar gemacht werden. Deshalb werden mittlerweile viele Kunstrasenplätze gebaut. Doch da ist das Schaumburger Land absolute Fußballprovinz. In Minden, Hameln und dem hannoverschen Umland gibt es hoch moderne Plastikwiesen. Da ist der Spielbetrieb gewährleistet. In unserem Landkreis gibt es nicht einen, weder in Stadthagen, Bückeburg und Rinteln. Der VfL darf lediglich den Kunstrasenplatz der Hockeyspieler am Jahnstadion zu Testspielen nutzen. Ein Umdenken aller Beteiligten muss her.

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