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Renate Barkhausen im Alter von 67 Jahren gestorben

„Eine mit Herzblut wirkende Bückeburgerin“

BÜCKEBURG. Renate Barkhausen ist im Alter von 67 Jahren nach langer Krankheit gestorben. 15 Jahre lang war sie für die SPD im Rat der Stadt, fast 40 Jahre Leiterin des Kindergartens Petzen.

veröffentlicht am 26.10.2017 um 12:52 Uhr
aktualisiert am 26.10.2017 um 17:40 Uhr

Renate Barkhausen Foto: bus
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Autor

Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite
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BÜCKEBURG. Renate Barkhausen ist im Alter von 67 Jahren nach langer Krankheit gestorben. 15 Jahre lang war sie für die SPD im Rat der Stadt, fast 40 Jahre Leiterin des Kindergartens Petzen, sie engagierte sich in zahlreichen Vereinen und Vereinigungen wie die „Lange Nacht der Kultur“ oder der Ferienspaßaktion, dem Bündnis für Familie oder Kinder sind Zukunft, den Pfadfindern oder dem Bläserkreis und der Kantorei der Stadtkirchengemeinde, über 40 Jahre war sie aktive Frühschwimmerin und sorgte als Mitglied des Aufsichtsrats der Bäder GmbH für die Nutzer von Bergbad und Hallenbad.

„Eine mit Herzblut lebende und wirkende Bückeburgerin, die sich in allen Bereichen eingesetzt hat“, würdigte Bürgermeister Reiner Brombach die Verdienste der Verstorbenen: „Freundlich und immer engagiert, Renate Barkhausen hat nachhaltig gewirkt und mit ihrer großen Kenntnis insbesondere im Kinder- und Jugendbereich den Rat und die Stadt vorangebracht.“

Von 2001 bis 2016 war Renate Barkhausen Mitglied des Rates. Sie hatte Sitz und Stimme im Ausschuss für Jugend, Familie und Soziales, dem Schulausschuss order Kulturausschuss. Nach ihrem Ausscheiden wurde sie Ende 2016 zur Ehrenratsfrau ernannt und kümmerte sich trotz ihrer Krankheit auch nach ihrem Ausscheiden mit Rat und Tat um den Kinder- und Krippenbereich. Auch in der SPD, in die sie 1976 eintrat, war sie aktiv, an der Sache orientiert, aber keine Ideologin.

Knapp 40 Jahre war sie Leiterin des Kindergartens Petzen und begleitete 858 Kinder samt Eltern und Großelterndurch die Kindergartenzeit. „Ich bin glücklich, dass ich sie auf einem Stück ihres Lebensweges begleitet durfte“, stellte Renate Barkhausen bei ihrem Ausscheiden Ende 2015 fest.

Die gebürtige Düsseldorferin begann in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt ihren beruflichen Werdegang bei den Diakonissinnen, nach kurzen Zwischenstationen 1972 in Hausberge und dem Städtischen Kindergarten Bückeburg ging sie nach Petzen. Wo sie in den 40 Jahren den Wandel im Kindergartenbereich erlebte und mitgestaltete: Von der Aufbewahrung und „Tante Renate“ hin zu familienergänzenden und didaktisch anspruchsvollen Aufgaben samt des Bildungsauftrags.

Sie hinterlässt einen Ehemann, drei Kinder und drei Enkelkinder.

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