weather-image
19°
Austausch im Eltern-Kind-Café in der Kita Rehren

Einfach mal nett plaudern

Jeden Mittwoch zwischen 8 und 9 Uhr können sich Eltern von Rehrener Kita-Kindern jetzt im neuen Eltern-Kind-Café austauschen und dabei gemütlich Kaffee trinken.

veröffentlicht am 14.09.2017 um 16:51 Uhr

Nadine Kern (2. v.li.) schenkt im Eltern-Kind-Café auch gerne mal den Kaffee nach. Foto: la
Kerstin Lange

Autor

Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der SZ/LZ? Dann melden Sie sich hier mit Ihren SZ/LZ -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

REHREN. Zwischen 7 bis 9 Uhr werden die 60 Knirpse morgens in der Kindertagesstätte in Rehren von ihren Eltern abgegeben. „Da trifft man sich kaum noch und wenn dann geht man aneinander vorbei, weil jeder schnell nach Hause oder zur Arbeit muss“, sagt Jerine Wöbbeking. Zeit für einen Austausch zwischen den Eltern bliebe selten.

Seit diesem Monat gibt es in der Kita Rehren nun das Eltern-Kind-Café. Immer mittwochs von 8 bis 9 Uhr steht den Müttern und Vätern von Rehrener Kita-Kindern im Obergeschoss der Einrichtung der Besprechungsraum und einige Kannen Kaffee zur Verfügung.

„Da kann man jetzt mal nett plaudern und Kaffee trinken“, freut sich Wöbbeking.

Auch Tina Söhlke gefällt die neue Einrichtung. Sie bringt ihre Tochter Luisa (2) in die Kita und genießt jetzt mittwochs gerne die Stunde – manchmal auch nur 20 Minuten – um „kurz runterzufahren und die Arbeit sein zu lassen“. Zum ersten Treffen waren sieben Mütter gekommen und auch der zweite Mittwoch war mit der gleichen Anzahl Eltern gut besucht.

„Das muss sich ja auch erst rumsprechen und die Eltern müssen sich die Zeit nehmen, das also einplanen“, sagt Nadine Kern. Die Sprachfachkraft der Kita Rehren hat das Eltern-Kind-Café im Rahmen des Bundesprogramms „Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ initiiert und begleitet das Projekt auch.

„Ziel dieses Cafés ist der Austausch unter den Eltern über Kinder, Beruf und Familie, Erziehungs- oder Bildungsaufgaben, sowie die Einbindung von Flüchtlingseltern oder einfach mal nur nett plaudern“, erklärte Kita-Leiterin Tanja Büthe.

„Wir sprechen auch über Aktivitäten in der Kita“, erklärte Kern, die sich darüber freut, dass auch schon Flüchtlingseltern das Angebot angenommen haben.

Am vergangenen Mittwoch wurde begonnen eine Themenliste auszustellen, die für Kita-Eltern im Auetal interessant ist. „Was kann man eigentlich im Auetal nachmittags mit Kindern unternehmen?“ oder „Wie sollte der Sprachentwicklungsstand bei einem Kind im Alter von drei Jahren sein?“ oder „Warum spricht mein Kind zu Hause, aber in der Kita nicht?“, sind Fragen, die angesprochen werden sollen. Aber auch eine Liste von Liedern, die im Kindergarten gesungen werden, soll erstellt werden.

„Es ist auch einfach mal schön mit Erwachsenen zu reden und nicht nur mit dem eigenen Kleinkind“, sagte Ute Rahlmann, die sich schon auf das nächste Eltern-Kind-Café am Mittwoch, 20. September, von 8 bis 9 Uhr in der Kita Rehren freut.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare