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In Nienstädt Wartezeiten bis zu einer halben Stunde / Elektroschrottentsorgung führt zu Staus

Elektroschrott: Ansturm auf die Deponien

Nienstädt (gus). Am Dienstag um 13.30 Uhr ist es auf dem Gelände der Mülldeponie Nienstädt zu langen Staus gekommen. Der Grund: Zusätzlich zu den regulären Entsorgern haben etliche Bürger dort den vermeintlich ersten Termin zur kostenlosen Anlieferung von Elektroschrott genutzt. Allerdings nimmt die Abfallwirtschaftsgesellschaft Schaumburg (AWS) schonseit dem 1. März Elektrogeräte an.

veröffentlicht am 30.03.2006 um 00:00 Uhr

Im Schneckentempo: Die Schrott-Entsorgung an der Nienstädter Dep

Mehr als 20 Minuten hat ein Autofahrer nach eigenen Worten am Dienstag von der Einfahrt der Deponie bis zum Registraturhäuschen gebraucht. Anschließend folgte noch die Fahrt zum entsprechenden Container, Müllsortieren und Rückfahrt. Pünktlich um 13.30 Uhr war die Schlange an der Einfahrt noch länger. Projektbetreuer Detlef Könemann überrascht der Ansturm nicht. Ein bisschen habe die AWS ohnehin damit gerechnet, dass sich anfangs eine "Bugwelle" bilden würde. "Die Leute haben sich wohl auf den 28. März fixiert", meinte Könemann. Offiziell war der vergangene Dienstag also der erste Annahmetermin für Elektroschrott. Immerhin habe man den Ansturm durch die Annahme ab 1. März etwas abschwächen können. Könemann erklärte, dass das Frühjahr sowieso die Zeit ist, in der nach dem Frühjahrsputz verstärkt Sperrmüll auf die Mülldeponien transportiert wird. Auch deshalb weist AWS-Geschäftsführer Peter Kühn darauf hin, dass beim Entsorgen des Elektroschrotts keine Eile geboten ist. Die Verordnunggelte unbefristet. Außerdem sei die Deponie Sachsenhagen die ganze Woche lang zwischen 7.30 und 15 Uhr sowie sonnabends von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Die Verantwortlichen hoffen auch darauf, dass sich das System der Abfallwirtschaftsgesellschaft Schaumburg in Sachen Elektroschrott noch besser einspielt.

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