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Vorstand einstimmig bestätigt

„Erfolgreiches Tafeljahr“

BÜCKEBURG. Wolfgang Raschke bleibt für weitere zwei Jahre Vorsitzender der Bückeburger Tafel. Die Hauptversammlung der als Verein organisierten Hilfseinrichtung bestätigte darüber hinaus Ralf Daniel (stellvertretender Vorsitzender), Rainer Schäfer (Schriftführer) und Hans-Dieter Wehking (Kassenwart) in ihren Ämtern.

veröffentlicht am 12.10.2017 um 12:32 Uhr
aktualisiert am 12.10.2017 um 13:20 Uhr

Im Mai dieses Jahres erhielt die Hilfseinrichtung ein neues Kühlfahrzeug. Foto: bus
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Autor

Herbert Busch Reporter
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Als Beisitzer fungieren Barbara Springer, Brigitte Rinne und Hermann Birkert. Alle Entscheidungen erfolgten einstimmig.

Raschke erinnerte im Rechenschaftsbericht daran, dass infolge des Ausscheidens der langjährigen Tafelleiterin Karin Gerstenberg (die im März 2017 unerwartet verstarb) im zurückliegenden Jahr eine Neuregelung der Verantwortlichkeiten notwendig geworden war. Die in Form von Teambildungen vollzogene organisatorische Neuausrichtung habe sich bewährt und werde beibehalten, erklärte der Berichterstatter.

Die von Christine Baumgärtner und Irina Bauer geleitete Gruppe ist für die Warenaufbereitung, das von Hermann Birkert geführte Team für die Logistik zuständig; die Gesamtleitung liegt in den Händen von Brigitte Rinne. Der Tafel gehören gegenwärtig 67 Mitglieder an, von denen 46 Frauen und Männer (68 Prozent) aktiv tätig sind.

Wolfgang Raschke bleibt für zwei weitere Jahre Tafel-Vorsitzender. Foto: bus
  • Wolfgang Raschke bleibt für zwei weitere Jahre Tafel-Vorsitzender. Foto: bus

Mit Blick auf die im Berichtszeitraum erhaltenen Spenden sprach Raschke von einem „außerordentlich erfolgreichen Tafeljahr“. Besondere Erwähnung fanden eine Erbschaft (52 000 Euro), eine Spende der Firma Polipol Polstermöbel (12 000 Euro), eine Pfandspende des Unternehmens Lidl (10 000 Euro) und eine Zuwendung des Fürstenrotts des Bürgerbataillons (4000 Euro).

„Wir sind grundsätzlich gut beraten, finanzielle Rücklagen für spätere Zeiten zu bilden“, hielt Raschke in diesem Zusammenhang fest. Ein Kühlfahrzeug verursache beispielsweise pro Jahr erhebliche Kosten. Und 2020, respektive 2021 müsse eines der beiden Fahrzeuge ersetzt werden.

Außer auf der finanziellen Seite verzeichnete die Hilfseinrichtung auch bei der Versorgung mit Lebensmitteln durch Hersteller und Discounter eine gute Ausstattung. „Hier unterscheiden wir uns als selbstständiger Verein von manchen anderen Tafeln und konnten unsere Kunden bislang umfangreich bedienen“, merkte der Vorsitzende an.

Hinsichtlich der Kundenzahl machte Raschke eine weiterhin stetig steigende Entwicklung aus. Die von 324 Personen (2013) über 746 Personen (2015) auf 1491 Personen (2017) gestiegene Bilanz verdeutliche enorme Zuwächse. „Und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht absehbar“, stellte der Vorsitzende fest.

Zur Kundschaft zählten 2017 überwiegend Empfänger von Arbeitslosengeld (Hartz IV, rund 40 Prozent) und Asylsuchende (rund 33 Prozent). Rund 14 Prozent sind Rentner. „Ich möchte feststellen, dass sich die überwiegende Mehrheit unserer Kunden als ausgesprochen dankbar erweist“, betonte der Berichterstatter, der als weitere Unterstützungsleistungen eine gemeinsam mit dem Kaufhaus Schild zugunsten von Kindern und Jugendlichen organisierte Gutschein-Aktion und eine Schulranzen-Aktion erwähnte.

Für Ende dieses Jahres ist in Zusammenarbeit mit dem Schuhhaus Niemann und dem Fürstenrott vorgesehen, Kindern und Jugendlichen den Erwerb von Winterschuhen zu ermöglichen. „Wir haben mit anvertrauten Geldern grundsätzlich verantwortungsvoll und besonders sorgfältig umzugehen, andererseits dürfen die notwendigen Arbeitsabläufe innerhalb der Tafel nicht durch zu große Sparsamkeit behindert werden“, führte Raschke an dieser Stelle aus. Trotz Anschaffungen in Höhe von rund 40 000 Euro falle die Gesamtbilanz des Vereins positiv aus.

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