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Premiere an der Immanuel-Schule

Erste Abschlussklasse

BÜCKEBURG. Siebzehn Schülerinnen und Schülern wurden am jetzt in einem Festakt in der Aula der Immanuel-Gesamtschule ihre Abschlusszeugnisse überreicht. Es ist der erste Jahrgang, der die Schule komplett durchlaufen hat.

veröffentlicht am 19.06.2017 um 13:03 Uhr
aktualisiert am 19.06.2017 um 17:40 Uhr

Freuen sich über ihre Zeugnisse: Die Schülerinnen und Schüler der ersten Abschlussklasse der Immanuel-Schule. Foto: pr
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Von den 16 Zehntklässlern erwarben elf den erweiterten Sekundarabschluss I, vier den Sekundarabschluss II und ein Schüler den Hauptschulabschluss. Ein weiterer Schüler wurde nach Klasse 9 mit dem Hauptschulabschluss entlassen.

Besonders geehrt wurden Katharina Grünhage, die mit einem Schnitt von 1,9 die beste Abschlussnote erzielte, und Nora Orlowski, die es voll motiviert und engagiert schaffte, trotz einer Hauptschulempfehlung einen erweiterten Realschulabschluss zu erreichen.

Es war eine bewegende Feier, musikalisch umrahmt mit drei Beiträgen aus der Lehrerschaft, einem Instrumentalstück der Musiklehrerin Müller sowie zwei mehrstimmig dargebotenen Liedern des Lehrerkollegiums („Prince of Peace“ und „Bless the Lord my Soul“).

Geehrt: Nora Orlowski und Katharina Grünhage. Foto: pr
  • Geehrt: Nora Orlowski und Katharina Grünhage. Foto: pr

Matthias Eckel, der Vorsitzende des Trägervereins „Elterninitiative Zukunft für Kinder“, bedankte sich bei Eltern und Schülern des zehnten Jahrgangs, dass sie gemeinsam mit dem Trägerverein und der Lehrerschaft das Wagnis eingegangen waren, die Immanuel-Schule zu gründen. Auch dankte er allen Lehrkräften für ihren Einsatz und dafür, dass sie die Schülerinnen und Schüler zu diesem ersten erfolgreichen Abschluss geführt haben.

Gudrun Raupach, Schulleiterin der Immanuel-Gesamtschule gab den frischgebackenen Absolventen noch bewegende Gedanken mit auf den Weg. Sie empfahl gemäß den Bibelworten des Königs Salomos, Güte und Treue wie eine Kette zu tragen und sich dabei nicht auf die eigene Kraft und den eigenen Verstand zu verlassen. Als Menschen, die selbst Vergebung und Annahme durch Jesus Christus erfahren haben, sei es durch die Liebe des himmlischen Vaters einfacher, durch Güte und Treue tragfähige Beziehungen zu bauen, die wichtiger sind, als alle intellektuellen Leistungen.

Der Zehntklässler Fabio Errico stellte in seiner Abschlussrede fest, dass die Highlights nicht die besonderen Events wie die Abschlussfahrt waren, sondern der Alltag. „Es gibt einfach nichts Schöneres, als wenn man innerlich weiß, dass es wieder ein schöner Tag wird, weil man ihn mit seinen Mitschülern und Lehrern verbringen darf.“

Klassensprecherin Paula Leister dankte Cedric Gumin, der als Einziger nach Klasse neun die Immanuel-Gesamtschule verlässt, für seine treue Hilfsbereitschaft und stetiges praktisches Mitanpacken. „Denn im Grunde war es in der Klasse doch wie in einer Familie, einer Gemeinschaft, in der man nicht vergessen sollte, was alles Gutes passiert ist“, sagte sie.

Im Anschluss an den bewegenden Festakt ging es weiter nach Achum zum Meierhof. Die Abendveranstaltung hatten die Schülerinnen und Schüler organisiert und gestaltet. Mit Charme und Hilfsbereitschaft führten Max Kauffeldt, Nils Hinsemann und Tom Wiesner durch den Abend und sorgten dafür, dass sich alle Anwesenden wohlfühlten und es an nichts fehlte. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und nach einem kurzweiligen Teil mit einer Fotoshow als Rückblick auf die sechs letzten Schuljahre und einem Wettspiel Schüler gegen Lehrer wurde die Tanzfläche eröffnet und bis in die Nacht fröhlich gefeiert.red

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