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Den Nerv getroffen

Erster Reiterflohmarkt kommt gut an – auch bei „Fußgängern“

HOHENRODE. Da dürfte Marie Wübker, Jugendwartin beim Reitverein Hohenrode und Organisatorin des ersten Reiterflohmarktes vor Ort, einen Nerv getroffen haben: So ein Flohmarkt, der hat hier in der Gegend wirklich noch gefehlt, meinten viele Besucher am Sonntag einhellig.

veröffentlicht am 06.11.2017 um 17:52 Uhr

Das passte gut: Reiterflohmarkt in rustikaler Umgebung. Foto: cm
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Claudia Masthoff Reporterin
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HOHENRODE. 20 Stände, größtenteils von privaten Anbietern, sorgten für ein breites Angebot. Sättel, Halfter, Trensen, Decken und allerlei sonstiges Zubehör waren ebenso zu finden wie jede Menge günstige Secondhand-Reitbekleidung. Hingucker am Profistand aus Bückeburg: Reitstiefel in Schuhgröße 22! Da wird der Ausdruck „Im Pferdesattel groß geworden“ doch plötzlich richtig bildhaft.

Und weil Reiter „in erster Linie auch Menschen sind“, wie Wübker lachend hervorhebt, habe sie auch ein paar ganz klassische Flohmarktstände mit Deko-Artikeln, Spielzeug, Geschirr und Selbstgenähtem mit ins Programm genommen. „Außerdem kommen auf diese Art und Weise auch alle Begleitpersonen, Omas, Opas und so weiter, die nicht so viel mit der Reiterei am Hut haben, auf ihre Kosten“, meint die Jugendwartin, während sie zufrieden auf das rege Treiben in der Reithalle blickt. Überall Menschen im Gespräch. „Ach, ihr habt einen Trailplatz in Rumbeck? Kann ich da auch trainieren?“ „Dass man in Seggebruch Kutschfahrten buchen kann, wusste ich gar nicht.“ „Kann ich den Sattel auch erst einmal zur Probe mitnehmen?“ „So eine Zauber-Gerte mit Glitzerstern will ich auch haben. Vielleicht läuft das Pony damit ganz von alleine!“ Keine Frage: Dieser Flohmarkt ist sowohl nützlich als auch informativ und gesellig.

Dass sogar die Reitschulpferde von dieser Veranstaltung profitieren, erfährt man so am Rande. „Ich hab‘ ein Halfter für mein Lieblingspferd, Gironimo, gekauft“, verrät eine kleine Pferdenärrin. Der kann sich freuen, denn das Halfter – es hat nur 6 Euro gekostet – ist wie neu und hat ganz weichen Puschelstoff, dort wo es hinter den Ohren und auf der Pferdenase aufliegt.

Organisatorin Marie Wübker mit Papa Bernd, der für den Tombola-Losverkauf zuständig war. Foto: cm
  • Organisatorin Marie Wübker mit Papa Bernd, der für den Tombola-Losverkauf zuständig war. Foto: cm
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