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Premiere geglückt

Erstes Weinfest der Dorfgemeinschaft Gelldorf kommt gut an

GELLDORF. Das erste Weinfest der Dorfgemeinschaft Gelldorf ist von den zahlreichen Besuchern sehr gut angenommen worden. Bis tief in den Abend hinein wurde der knusprige Flammkuchen verteilt – frisch aus dem Ofen des Backhauses und total lecker.

veröffentlicht am 18.06.2017 um 18:41 Uhr

Hannelore Eggelmann und Gerda Hönerhoff (vorne) belegen den Flammkuchen. Foto: mig
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Autor

Michael Grundmeier Reporter
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GELLDORF. Michael Ernst ist bei diesem Weinfest der Held der Stunde. Der ehrenamtliche Helfer beugt sich tief hinab zum Schlund des Ofens und schiebt dann eine weitere Ladung Flammkuchen in das Loch. Ein bisschen warm sei ihm schon, gibt er zu. Allerdings: „Ich mache das gerne, das macht ja auch Spaß.“

Und obwohl Ernst niemals als Bäcker gearbeitet hat, macht er seine Sache richtig gut. Rein und raus geht es im Rekordtempo und schon nach kurzer Zeit sind 70 Kuchen bereit. Am Anfang habe man zwar ein paar Probleme gehabt, jetzt aber gehe es sehr gut, sagt Hannelore Eggelmann. „Am Anfang waren sie am Rand ein bisschen verbrannt, das haben wir jetzt gut im Griff.“ Die Kuchen dürften eben nicht zu weit in den Ofen geschoben werden. Und: „Er muss überall gleich heiß sein.“ Damit alles gut klappt, haben die Mitglieder von Trachtengruppe und Hofcafé Eggelmann schon vor einigen Monaten begonnen zu üben. Schließlich sollte die Premiere gut gelingen.

Draußen sind jedenfalls alle begeistert vom Flammkuchen. Lecker sei der, findet die kleine Marie. „Der ist einfach super.“ Und auch die anderen Gäste sind zufrieden. „Das war eine tolle Idee“ sagt Bürgermeister Andreas Hofmann. Der Kuchen gehe weg wie warme Semmeln, freut sich eine Ehrenamtliche. Dass die Dorfgemeinschaft in diesem Jahr eine neue Form für das Teichfest gefunden hat, wird ebenfalls von allen positiv gesehen. „Mir gefällt es sehr gut“, sagt Andreas Hofmann. Das Fest sei ein Beleg für die tolle Dorfgemeinschaft in Gelldorf. Hier werde gemeinsam gefeiert und jeder helfe mit, so Hofmann weiter. Einen Dank richtete Hofmann an die Dorfgemeinschaft und alle beteiligten örtlichen Vereine. Diese hätten ein großartiges Fest auf die Beine gestellt. „Das ist großartig, wie gut das hier klappt.“

Bis tief in den Abend saßen die Gäste dann noch beisammen und lauschten der Musik des Spielmannszuges.

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